Sie sind hier: Startseite Hamburg Aktuell News
Weitere Artikel
"Hamburg Summit"

Wirtschaftskonferenz: 380 Entscheider aus 15 Ländern zu Gast in Hamburg

The Hamburg Summit: China meets Europe" fand bereits zum dritten Mal in der Handelskammer Hamburg statt. Am letzten Tag der Konferenz waren die Hauptredner neben Phelps der Präsident des Dachverbands der europäischen Industrie- und Handelskammern Eurochambres Pierre Simon und Singapurs Staatsgründer Lee Kuan Yew.

"Nur ein starkes China ist ein Garant für Frieden und Stabilität", betonte Nikolaus W. Schües, Altpräses der Handelskammer Hamburg und Conference Chairman, zum Abschluss der dreitägigen internationalen Wirtschaftskonferenz "The Hamburg Summit: China meets Europe". China übernehme immer mehr globale Verantwortung, und die Europäische Union sei gefordert, diese begrüßenswerte Entwicklung zu unterstützen. Der Hamburg Summit habe bewiesen, dass es auch in politisch turbulenten Zeiten wichtig und richtig sei, den Dialog aufrecht zu erhalten. Mit dem stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Zhang Dejiang war anlässlich der Konferenz erstmals nach dem Tibetkonflikt ein hochrangiger Vertreter der Zentralregierung nach Europa gereist und auf Deutschlands Vizekanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier sowie EU-Kommissar László Kovács getroffen.

Nobelpreisträger Prof. Edmund Phelps betonte: "Der Aufstieg von China und weiten Teilen Asiens öffnet neue Horizonte für westliche Innovationen." Dies sei allerdings keine Einbahnstraße, denn auch China bringe seine Errungenschaften in den Westen. Bei allem Wettbewerbsdruck und aller Unsicherheit wünsche er jedem Menschen, in einem derartig dynamischen Zeitalter zu leben.

Mit 380 Entscheidern aus 15 Ländern war der Anteil internationaler Gäste im Vergleich zum letzten "Hamburg Summit" deutlich höher. Neben Fragen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik sowie zur Zukunft der europäisch- chinesischen Beziehungen stand insbesondere das Thema Klima- und Umweltschutz im Fokus der Vorträge und Podiumsdiskussionen. "Gegenseitige Vorwürfe bringen niemanden weiter. Wir müssen partnerschaftlich nach Lösungen suchen, denn wir sitzen alle in einem Boot", sagte Schües. Dies gelte auch für die trotz aller Fortschritte notwendigen Reformen in China etwa im Bankenwesen, im sozialen Bereich und in der Infrastruktur. Die Konferenz sei eine neutrale Plattform gewesen, um nicht nur die Handelsbeziehungen zu intensivieren, sondern auch um Ideen und Erfahrungen für das Meistern gesellschaftlicher Herausforderungen auszutauschen.

Weitere Informationen unter: www.hamburg-summit.com

Quelle: HAMBURG CHAMBER OF COMMERCE

(Redaktion)


 


 

Hamburg Summit
Handelskammer
Gespräche
Versammlung

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Hamburg Summit" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: