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Schlafmangel

Wirtschaftskrise bringt Manager um den Schlaf

Eine neue Erhebung von TNS, die von Philips in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass der durchschnittliche Manager 19 Prozent weniger schläft als die empfohlenen acht Stunden pro Nacht. Laut der in fünf Ländern weltweit durchgeführten Studie sehen 40 Prozent der Befragten den Hauptgrund für ihren Schlafmangel im Zustand der Weltwirtschaft. 36 Prozent der Deutschen sagen, dass sie weniger schlafen, als noch vor einem Jahr.

Im internationalen Vergleich sind die Niederländer am ausgeschlafensten: mit 6 Stunden 38 Minuten schlafen sie im Schnitt 24 Minuten länger als jede andere befragte Nation und werden auch von der aktuellen Krise am wenigsten beeinflusst. Nur 22 Prozent geben an, dass Sie weniger schlafen, als noch vor 12 Monaten. Die große Mehrheit der Befragten (61 Prozent) gibt an, dass ihre Arbeit durch Schlafmangel negativ beeinflusst wird. Im Durchschnitt sind geschätzte 6,2 Tage pro Jahr durch unzureichenden Schlaf beeinträchtigt – was die Unternehmen weltweit Milliarden kostet.

„Bei Schlaf gibt es keine Wahlmöglichkeit – Schlaf ist absolut notwendig für die Gesundheit des Menschen“, so Dr. David White, Chief Medical Officer bei Philips Home Healthcare Solutions. „Die Folgen von Schlafmangel sind gut dokumentiert. Menschen, die nicht genug schlafen, können zunehmen, neigen zu Diabetes, hohem Blutdruck und sind sogar gefährdet einen Herzinfarkt zu erleiden. Wenn wir den Schlaf nicht ernster nehmen, wird das Gesundheitssystem vor große Probleme gestellt.“

 Neben den Erkenntnissen über Schlafmangel ergab die Erhebung außerdem, dass zwar 96 Prozent der Manager erkennen, dass Schlafmangel zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen führen kann, doch nur 29 Prozent sprechen über ihre problematischen Schlafmuster. Von diesen wiederum suchen nur 27 Prozent professionelle Hilfe bei einem Arzt, während die Mehrheit nur mit Familie oder Freunden über ihre Probleme spricht. 

 In der Erhebung wurden auch Fragen zur Kenntnis einer relativ häufigen Schlafstörung gestellt – der Obstruktiven Schlafapnoe (OSA), die durch ein wiederholtes Aussetzen der Atmung während des Schlafes gekennzeichnet ist. Die Anzahl der Neuerkrankungen von OSA bei jungen Erwachsenen ist relativ hoch. Schätzungen zufolgen leiden in Deutschland circa 5 Prozent der Bevölkerung  an mäßiger bis schwerer Obstruktiver Schlafapnoe, während jedoch nur bei einem Bruchteil davon die Diagnose gestellt wird. 

 Obwohl Schnarchen ein Hauptsymptom von OSA sein kann, betrachten nur 35 Prozent der Befragten das Schnarchen als Problem für sie persönlich, und 65 Prozent beschrieben Schnarchen als geringfügige Unannehmlichkeit, die nicht weiter beachtet werden müsste. Dies unterstreicht ein zentrales Problem, mit dem sich die Mediziner konfrontiert sehen: Die Schlafapnoe und andere Schlafstörungen bleiben oft undiagnostiziert, weil die Menschen die Symptome nicht erkennen oder Schlafprobleme nicht ernst genug nehmen, um mit einem Arzt darüber zu sprechen. Aus der aktuellen Forschung haben sich Hinweise auf eine Verbindung zwischen OSA, Herzkrankheiten, Schlaganfall und Diabetes ergeben.
 

Die von Philips in Auftrag gegebene Studie wurde im März 2009 von TNS durchgeführt. Über eine Online-Befragung wurden 2.500 Manager* – gleichmäßig verteilt über Großbritannien, Deutschland, die USA, Japan und die Niederlande – um Informationen zum Thema Schlaf gebeten. Als führendes Unternehmen auf dem Markt für Schlafmanagement und bei der Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe möchte Philips mit seinen Lösungen für die Schlaftherapie bei den Patienten die Akzeptanz der OSA-Therapie durch gesteigerten Komfort erhöhen. Das Endergebnis ist besserer Schlaf und letztlich eine bessere Lebensqualität.
 

Demographie der Erhebung

2.513 Personen wurden befragt; davon waren 59 Prozent (1.483) Männer und
41 Prozent (1.030) Frauen.
Die Erhebung wurde in Großbritannien (501), den USA (502), den Niederlanden (501), Deutschland (500) und Japan (509) durchgeführt.
*Nur Personen mit Führungsverantwortung wurden um ihre Ansichten gebeten: Firmeninhaber/-gründer (31 Prozent), Partner (5 Prozent), Mitglieder des Aufsichts-/Verwaltungsrats (4 Prozent), obere Führungsebene (13 Prozent), mittlere Führungsebene/Abteilungsleiter (31 Prozent) und untere Führungsebene mit Junior Managern/Supervisors/Teamleitern (16 Prozent).

Philips Deutschland GmbH

(Redaktion)


 


 

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