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Wohltätiges Engagement

Hamburger Privatbank spendet für Therapie kranker Kinder

Die Hanseatic Bank unterstützt mit einer Spende von 15.000 Euro erneut die Projekte von Herzenswünsche e.V.

Nach eigenen Angaben fördert die Privatbank mit Hauptsitz in Hamburg die Arbeit des gemeinnützigen Vereins, der sich für kranke Kinder und Jugendliche einsetzt, seit 2010 mit einer jährlichen finanziellen Unterstützung. Die diesjährige Spende soll insbesondere die Kunsttherapie am Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg bestimmt sein, die kranken Kindern dabei hilft, schwierige Lebenssituationen besser zu bewältigen.

Am 3. Februar 2016 überreichten Michel Billon und Detlef Zell, Geschäftsführer der Hanseatic Bank den symbolischen Scheck über 15.000 Euro an Wera Röttgering und Helmut Foppe vom Vorstand des Vereins Herzenswünsche. Es sei immer wieder erschütternd zu sehen, welche Schicksale einige Kinder und Jugendliche durchmachen müssen. Umso wichtiger sei es für sie, Vereine wie Herzenswünsche zu unterstützen, die alles tun, um den Betroffenen das Leben ein wenig zu erleichtern, betonte Billon bei der Scheckübergabe im Altonaer Kinderkrankenhaus.

Wera Röttgering, Gründerin und 1. Vorsitzende von Herzenswünsche e.V., freute sich sehr über die erneute Unterstützung der Hanseatic Bank: „Mit der großzügigen Spende können wir auch in diesem Jahr wieder ein wunderbares Projekt am Altonaer Kinderkrankenhaus fördern. Die Kunsttherapie bietet kranken Kindern und Jugendlichen eine tolle Chance, dem Krankenhausalltag zu entfliehen und auf kreative Art ihre Gefühle auszudrücken.“

Bereits seit 2008 werde die Kunsttherapie im Altonaer Kinderkrankenhauses erfolgreich eingesetzt, heißt es. Sie richtet sich vor allem an Kinder zwischen sechs und elf Jahren mit unterschiedlichen psychosomatischen Erkrankungen. Indem die Kinder unter professioneller Anleitung malen, könnten sie ihren Gefühlen, Sorgen und Wünschen auf nonverbale Weise Ausdruck verleihen und so mögliche Entwicklungsrückstände aufarbeiten. „Bei der Kunsttherapie geht es nicht um das Schaffen von Kunstwerken, sondern darum, den Kindern und Jugendlichen durch das Malen und Gestalten eine ihrem Wesen entsprechende Ausdrucksform zu bieten und ihre Entwicklung zu fördern“, erklärt Diplom-Kunsttherapeutin Katja Kröger, die die Therapie am Altonaer Kinderkrankenhaus durchführt. „Wir bieten den Kindern einen geschützten und sanktionsfreien Raum, wo sie zur Ruhe kommen und beispielsweise Ängste oder Konflikte malend verarbeiten können.“ Die Finanzierung erfolge ausschließlich über Spenden.

(Redaktion)


 


 

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