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Brot für die Welt: höheres Spendenaufkommen in Hamburg

Hamburger Bürgerinnen und Bürger spendeten im Jahr 2015 mehr als 1,2 Millionen Euro für „Brot für die Welt“.

Brot für die Welt, das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen, habe im vergangenen Jahr 1.261.191 Euro Spenden aus Hamburg erhalten. Das sei erneut eine Steigerung zum bereits guten Spendenergebnis des Vorjahres mit 1.193.872 Euro. Diese Summe beinhalte alle Kollekten und Spenden aus der Hansestadt. So habe allein die Heiligabend-Kollekte aller evangelischen Kirchen in Hamburg 522.800 Euro erbracht. Das teilte die Diakonie Hamburg anlässlich der Veröffentlichung der Jahresbilanz 2015 von Brot für die Welt mit.

„Ich freue mich, dass uns erneut so viele Menschen in Hamburg dabei unterstützt haben, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben – insbesondere den Kirchengemeinden für die Heiligabend-Kollekten“, so Landespastor Dirk Ahrens, Leiter der Diakonie in Hamburg. Der Jahresbilanz des Hilfswerks zufolge haben bundesweit Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit 57,5 Millionen Euro unterstützt. Das seien 1,8 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (55,7 Millionen Euro) und das zweitbestes Spendenergebnis der vergangenen zehn Jahre.

Im Zentrum der Arbeit des 1959 gegründeten Hilfswerks Brot für die Welt stehen die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Wahrung der Menschenrechte. Das Werk fördert heute in mehr als 90 Ländern Projekte. Wie die Diakonie weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr 553 Projekte in 79 Ländern neu bewilligt. Die meisten Mittel (33 Prozent) flossen nach Afrika. Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2015 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen 255,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 238 Millionen Euro oder 94,3 Prozent der Mittel. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 5,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewerte die Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig, heißt es.

(Redaktion)


 


 

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