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Wohnungsbau

Verbesserte Förderbedingungen für Sozialwohnungen in Hamburg

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank IFB stellt ab sofort für den Neubau von Wohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen von mindestens 20 Jahren weitere Fördermittel bereit.

Mit dem Ausbau des Förderprogrammes will Hamburg den Bau von bezahlbarem Wohnraum weiter unterstützen. Durch die Förderung von jährlich mindestens 3.000 Wohnungen sei es in Hamburg in den letzten Jahren gelungen, den Rückgang im Sozialwohnungsbestand zu stoppen, teilte die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mit.

Förderanreize für lange Bindungszeiten

Investoren, die noch 2018 eine Förderung für den Neubau von Sozialwohnungen bei der IFB beantragen, sollen zusätzliche Förderanreize erhalten, wenn sie längere Bindungszeiten von bis zu 30 Jahren wählen. Hierfür werden anfänglich einmalige Zuschüsse erhöht. Damit werde die zum 1. Januar 2019 verbindliche Mindestbindungsdauer von 20 Jahren wegen des hohen Interesses der Investoren vorgezogen, so die Behörde.

„Aktuell gibt es in unserer Stadt über 80.000 Sozialwohnungen. Diesen Stand wollen wir langfristig für die Mieterinnen und Mieter Hamburgs sichern und möglichst ausbauen“, sagt Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, „ein wichtiger Baustein dafür sind die jetzt vorgezogenen zusätzlichen Fördermittel für längere Bindungen bis zu 30 Jahren“.

Entscheidet sich ein Investor für längere Bindungszeiten von mindestens 20 Jahren, werden ab sofort pro neu gebauter Wohnung pauschal ergänzende einmalige Zuschüsse gezahlt. Der Zuschuss für Aufzugsanlagen wird darüber hinaus um 10 Prozent angehoben und deckt dadurch die durchschnittlichen Kosten hierfür. Die Förderung für Fahrradstellplätze wird von Darlehen auf Zuschüsse umgestellt. Dadurch können die zusätzlichen Mietzahlungen für die Bewohnerinnen und Bewohner entfallen. Kompaktwohnungen werden aufgrund ihrer höheren Baukosten pro Quadratmeter jetzt mit deutlich höheren Einmalzuschüssen gefördert.

Diese Verbesserungen gelten für alle von der IFB angebotenen Förderwege.

(Redaktion)


 


 

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