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Statement zum Hamburger Mietenspiegel

Die Mitglieder des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. wollen ihre moderate Mietenpolitik in den kommenden Jahren fortsetzen. Das erklärte der VNW-Verbandsdirektor Dr. Joachim Wege zum Hamburger Mietenspiegel 2013, den die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, am Dienstag vorstellte.

Die durchschnittliche Steigerung der Mieten in Hamburg innerhalb der letzten zwei Jahre um 5,7 Prozent stelle die Entwicklung am gesamten Wohnungsmarkt dar. Sie liege um 0,1 Prozentpunkte unter dem Anstieg des Mietenspiegels 2011 und signalisiere, dass sich der Mietenanstieg in Hamburg verlangsame. Der Verband gehe davon aus, dass sich dieses wegen der starken Neubautätigkeit noch deutlicher beim Mietenspiegel 2015 zeigen werde, erklärte Dr. Joachim Wege zu den Ergebnissen des Hamburger Mietenspiegel 2013.

Die von CDU/CSU und SPD gegenwärtig in den Koalitionsverhandlungen geplanten Verschärfungen des Mietrechts, beispielsweise durch eine Mietpreisbremse, seien daher kontraproduktiv und entbehrlich, weil sie notwendige Investitionen in den Neubau und Modernisierung von Mietwohnungen hemmten, so der Verbandsdirektor.

„Wir hoffen, dass die neu in den Mietenspiegel aufgenommene energetische Komponente als zusätzliches Beschaffenheitskriterium die erheblichen Anstrengungen und Investitionen unserer Verbandsmitglieder in die energetische Sanierung ihrer Wohnungen belohnt. Entscheidend ist allerdings, wie Mieter und Gerichte in Zukunft dieses Merkmal aufnehmen“, mahnte Wege.

„Unsere Mitgliedsunternehmen sind keine Mietpreistreiber. Die CRES-Studie (Center for Real Estate Studies) aus dem August 2013 belegt diese Aussage. Die durchschnittlichen Nettokaltmieten liegen bei unseren Mitgliedsunternehmen bei 5,95 Euro pro Quadratmeter (bei privaten Vermietern dagegen bei 8,06 Euro). Der Hamburger Mietenspiegel 2013 weist eine durchschnittliche Nettokaltmiete von 7,56 Euro je Quadratmeter aus. Diese moderate Mietenpolitik werden die Verbandsunternehmen auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Unsere Mitgliedsunternehmen als Bestandshalter bewegen sich mit ihren Mieten traditionell im unteren und mittleren Preissegment des Mietenspiegels“, so Wege.

Der Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. vertritt 314 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften (Hamburg: 90, Mecklenburg-Vorpommern: 153 und Schleswig-Holstein: 71). In deren 725.000 Wohnungen (Hamburg: 284.000, Mecklenburg-Vorpommern: 276.000 und Schleswig-Holstein: 165.000) leben etwa 1,4 Millionen Menschen.

(Redaktion)


 


 

Hamburger Mietenspiegel 2013
Wohnungsunternehmen
Dr. Joachim Wege
Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
Wohnungsgenossenschaften Wohnungsgesellschaften

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