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Welt-AIDS-Tag

Zukunft der HIV/AIDS-Prävention in Hamburg

„AIDS und HIV haben nichts an ihrer Aktualität verloren“, so Gesundheitssenator Dietrich Wersich. „Zwar haben wir in Hamburg sogar leicht rückläufige Neudiagnose-Zahlen, aber dies darf uns keinesfalls zur Gleichgültigkeit oder gar Untätigkeit verleiten. Statt des üblichen Senatsempfangs zum Welt-AIDS-Tag wollen wir dieses Jahr einen zukunftsweisenden Kongress veranstalten. Es gilt neue Wege der Prävention zu finden. Dazu bietet das Kongressprogramm mit Wissenschaftlern und Praktikern alle Voraussetzungen.“

Mit dem Kongress „Die Zukunft der HIV/AIDS/STD-Prävention in Hamburg“ will die Stadt ihre künftige Position im Kampf gegen die Krankheit AIDS erweitern und diskutieren. Der Kongress am 28. und 29. Oktober gibt allen, die in diesem Themenfeld aktiv sind, Gelegenheit zum Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und Erfahrungen.

Ein Senatsempfang am Abend des 28. Oktober wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kongresses zudem die Möglichkeit zum Gespräch und zur Begegnung geben.

Der Kongress im Vorfeld des Welt-AIDS-Tages (1. Dezember) beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Infektionsgeschehen in den Hauptbetroffenengruppen und der Fortschreibung erfolgreicher zielgruppenspezifischer Präventionsstrategien. Er richtet sich ebenso an Ärztinnen und Ärzte wie an die in der HIV/AIDS/STD-Prävention tätigen Haupt- und Ehrenamtlichen.

Am ersten Kongresstag sind u.a. wissenschaftliche Vorträge des Robert-Koch-Instituts und des Wissenschaftszentrum Berlin zu der epidemiologischen Entwicklung von HIV/AIDS und STD in Deutschland vorgesehen. Auch Fragen der HIV/AIDS/STD-Prävention bei Männern die Sex mit Männern haben und bei Migrantinnen und Migranten aus so genannten Hochprävalenzländern stehen im Fokus bzw. sind Inhalt stattfindender Foren.

Die Ergebnisse, die dann am zweiten Kongresstag präsentiert werden, sollen die Grundlage für eine zielgruppenspezifische AIDS-Prävention in Hamburg bieten. Zu den verschiedenen Themen werden Expertinnen und Experten aus Deutschland und der Schweiz eingeladen.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Hamburger Bürgerschaft werden die Ergebnisse schließlich bewertet.

Hintergrund

Während in Deutschland 2008 erstmals seit 2001 die Anzahl der Neudiagnosen lediglich leicht gestiegen ist und eine der niedrigsten Raten innerhalb West-Europas erreicht wurde, war in Hamburg sogar ein Rückgang der gemeldeten HIV-Neudiagnosen zu verzeichnen. Das Robert Koch-Institut geht aktuell von etwa 215 jährlichen HIV-Neuinfektionen in Hamburg aus. Auch im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten mit über 250.000 Einwohnern hat Hamburg seine Position verbessert und liegt unter dem Niveau von Berlin, Köln, und Frankfurt/Main auf Platz acht.

(Behörde für Soziales )


 


 

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