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Luftfahrt-Brennstoffzellen

Zusammenarbeit zwischen Lufthansa Technik und dem DLR

Die Lufthansa Technik AG und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vertiefen ihre Zusammenarbeit bei der Erprobung von Brennstoffzellen in der Luftfahrt. Neuestes Highlight der Kooperation ist die Stationierung des Brennstoffzellen-Versuchsflugzeugs ANTARES DLR-H2 auf der Basis der Lufthansa Technik in Hamburg.

ANTARES DLR-H2, das weltweit erste startfähige, von einem Piloten  gesteuerte Flugzeug mit Brennstoffzellenantrieb, absolvierte am 7. Juli in Hamburg seinen erfolgreichen öffentlichen Erstflug. In Zukunft wird es von hier regelmäßig zu Mess- und Erprobungsflügen seines revolutionären emissionsfreien Antriebs starten.

Statt über einen Verbrennungsmotor oder eine Turbine wird der Propeller von ANTARES DLR-H2 elektrisch angetrieben. Die Energie dafür stellt eine 25 kW leistende Brennstoffzelle zur Verfügung, die in einer der beiden Flügelgondeln des Motorseglers untergebracht ist. Mittels einer kontrollierten chemischen Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff produziert diese soviel elektrische Energie, dass ANTARES DLR-H2 aus eigener Kraft starten kann. Einzige Emission dieses Antriebs ist gewöhnlicher Wasserdampf.

Neben der Unterbringung des Fluggeräts auf ihrer Basis unterstützt Lufthansa Technik das DLR auch bei der Materialversorgung sowie bei Ein- und Ausbauten für das neue Flugzeug. Für die Betankung von ANTARES DLR-H2 wird eigens eine mobile Wasserstofftankstelle eingerichtet, darüber hinaus wird das ausgedehnte Vorfeld der Lufthansa Technik für Rollversuche zur Verfügung stehen.

"Wir sind sehr froh, bei der Erprobung von ANTARES DLR-H2 auf die Unterstützung von Lufthansa Technik bauen zu können", sagte Dr. Josef Kallo, Leiter des Projekts beim Institut für Technische Thermodynamik des DLR in Stuttgart. "Das Know-How von Lufthansa Technik als führender Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsbetrieb ist für unsere Forschungsflugzeuge von großem Wert, gerade beim Einsatz völlig neuer Technologien für die Luftfahrt, wie der Brennstoffzelle."

"Die Zusammenarbeit mit dem DLR eröffnet uns viele neue Perspektiven", sagte August Wilhelm Henningsen, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Technik AG. "Wir sind uns sicher, dass moderne Technologien wie die Brennstoffzelle schon sehr bald den Weg in Verkehrsflugzeuge finden. Daher freuen wir uns, zusammen mit dem DLR auf diesem Gebiet schon heute Erfahrungen sammeln zu können,
die morgen unseren Kunden zugute kommen."

Auch für den zweiten Brennstoffzellen-Versuchsträger des DLR, den Airbus A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft), bei dem eine Brennstoffzelle Aufgaben der Hilfsgasturbine (APU - Auxiliary Power Unit) übernimmt, leistet Lufthansa Technik umfangreiche Dienste. Im Rahmen eines Total Technical Support TTS®-Vertrages kümmert sich das Unternehmen um die gesamte Wartung, eventuelle Reparaturen und die Überholung des Flugzeugs. Darüber hinaus wird Lufthansa Technik im Auftrag des DLR auch technische Modifikationen am ATRA durchführen.

Lufthansa Technik AG

(Redaktion)


 


 

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