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Investor will Douglas zerschlagen

Der Finanzinvestor Advent plant, den Handelskonzern Douglas in seine Einzelteile zu zerlegen. Das Unternehmen besteht nämlich nicht nur aus der profitablen Parfümeriekette, sondern auch der Buchhandelskette Thalia, die als Problemkind gilt.

Nachdem bekannt wurde, dass der Finanzinvestor Advent mit den Douglas-Großaktionären Oetker und Erwin Müller eine Anteilübernahme vereinbarte, hatte das einen großen Einfluss auf den Aktienkurs . Gestern lag die Aktie bei 35,60 Euro, mit einem Plus von 5,5 Prozentpunkten. Dieser Kurs entspricht wohl dem Übernahmeangebot.

Hoher Preis für den Konzern

Der Finanzinvestor will den hohen Preis so schnell wie möglich wieder einspielen. Aus diesem Grund müssen die Unternehmensteile deutlich gesteigert werden. Für die geplante Steigerung ist die bisherige Unternehmensstruktur aber ungünstig. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich Advent – der Spezialist für besonders schwierige Fälle – RWE Solutions als Vorbild für die Neustrukturierung des Douglas-Konzerns nimmt.

Advent kaufte 2006 den Konzern auf, der aus sechs unabhängigen Unternehmen bestand, sanierte diese und verkaufte sie danach einzeln. Im Mai dieses Jahres wurde der letzte Solutions-Teil verkauft. Die Investitionen von 700 Millionen US-Dollar sollen sich mehr als ausgezahlt haben, meinen Experten. Dem Unternehmen Douglas wird wohl dasselbe Schicksal bevorstehen.

(Redaktion)


 


 

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