Sie sind hier: Startseite Lifestyle Life & Balance
Weitere Artikel
  • 25.01.2012, 10:10 Uhr
  • |
  • Deutschland
Pollensaison

Heuschnupfen medikamentös erfolgreich bekämpfen

Heuschnupfen, das Wort allein klingt doch eher harmlos. Wer nicht von dieser hartnäckigen allergischen Reaktion betroffen ist, mag denken, dass da an ein paar wenigen Tagen im Jahr die Nase etwas trieft.

Leider verhält es sich völlig anders. Experten schätzen die Zahl der betroffenen Heuschnupfen-Geplagten auf bis zu 13 Millionen Menschen. Und die leiden eben nicht nur in einem recht eng begrenzten Pollenflugfenster im Frühjahr, sondern weit darüber hinaus. Die weltweite Klimaerwärmung ist ein Grund für die verlängerte Pollensaison. Da wird das Tempotuch zum besten Freund, es läuft die Nase, es tränen die Augen, und angereichert wird die Qual mit heftigen Niesattacken.

Wer allerdings als Betroffener richtig vorbeugt, kann sich den Heuschnupfen ziemlich gut vom Hals halten. Ursächlich sind eigentlich Eiweiße aus den Pollen. Wer darauf äußerst empfindlich reagiert, schüttet vermehrt so genannte Histamine aus. Diese wiederum bewirken eine entzündliche Reaktion. „Allergiker, die schon zwei bis drei Wochen vor dem Pollenflug Medikamente einnehmen, die das Freisetzen von Histamin verhindern, haben gute Chancen, beschwerdefrei durch die kritische Zeit zu kommen“, sagt der Allergologe Dr. Johannes Müller-Steinmann.

In der Hochsaison atmet der Mensch etwa 8000 Blütenpollen pro Tag ein. Allergiker allerdings entwickeln die heftigen Reaktionen schon nach dem Kontakt mit sehr wenigen Pollen. Um das auslösende Allergen zu identifizieren, kommt der Prick-Test zur Anwendung. Mit dessen Hilfe können die Allergene aufgespürt werden, die wohl die Verursacher allen Leidens sind.

Als geeignete Therapie bietet sich einerseits die Hyposensibilisierung an. Auf der anderen Seite verspricht auch die Behandlung mit einer Tablette oder Lösung guten Erfolg. Bei vielen Onlineapotheken gibt es eine große Auswahl an Mitteln gegen Heuschnupfen. Die Behandlung kann vom Patienten zu Hause, unabhängig von der Arztpraxis, angewendet werden. Betroffene, die zeitlich in ein enges Korsett gepresst sind, profitieren von den unterschiedlichen Darreichungsformen der Heuschnupfenmittel. Und gerade bei Kindern zeigt sich, dass sublinguale Lösungen, also unter die Zunge verabreichte Flüssigkeiten, besonders Erfolg versprechend sind.

(Redaktion)


 


 

Heuschnupfen
Allergen
Reaktion
Histamin
Erfolg
Betroffene
Behandlung
Pollen
Nase

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Heuschnupfen" - jetzt Suche starten:

Entdecken Sie business-on.de: