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Tagesmeldungen 11.04.2011

Olé – Hochtief wird spanisch +++ Quelle-Erbin verzockt Milliarden +++ Frankfurt ist iPhone-Hauptstadt

Aktuelle Meldungen kurz und knapp zusammengefasst. Heutige Themen: Wer hoch baut kann tief sinken - Sprudelnde Quelle - Frankfurt: Deutschlands Big Apple.

Wer hoch baut kann tief sinken

Herbert Lütkestratkötter ist Chef des Baukonzerns Hochtief – und steckt momentan eher im Tief. Seinen Posten wird er im kommenden Monat räumen.

Der Grund ist die Übernahmeschlacht gegen ACS aus Spanien, die im gleichen Metier tätig sind. ACS hat schon über 40 Prozent der Hochtief-Aktien aufgekauft und will weitermachen – bis die 50 Prozent erreicht sind.

Die Verluste der australischen Hochtief-Tochter Leighton kommen ACS dabei recht gelegen, denn die drücken den Wert der Hochtief-Aktien. ACS strebt an, demnächst vier statt bisher zwei Posten im Hochtief- Aufsichtsrat zu besetzen. Da will einer wirklich hoch hinaus.

Sprudelnde Quelle

Das gibt es ja immer wieder mal, dass Kunden ihre Bank verklagen, weil sie sich falsch beraten fühlten und Geld verloren haben. Auch Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz hat ähnliches vor und will den Vermögensberater Josef Esch vor den Richtertisch zwingen.

Bei ihr geht es allerdings um Milliarden Euro, die sie mit Beteiligungen an KarstadtQuelle in den Sand gesetzt hat, weil sie zu lange an den Papieren festhielt.

Gegenüber dem „Spiegel“ sagt Esch, er habe Schickedanz in Vermögensfragen lediglich beraten, sei hingegen nicht ihr Vermögensverwalter gewesen. Wir warten gespannt auf ein Urteil im Namen des Volkes, besser gesagt für die wenigen aus dem Volk, denen ähnliches passieren könnte.

Frankfurt: Deutschlands Big Apple

Auch das noch: Frankfurt am Main ist Deutschlands iPhone-Hauptstadt. Das ergab eine Auswertung der Netzzugriffe von madvertise, einem der führenden Netzwerke für mobiles Advertising.

Die Finanzmetropole steht auf Apple, hat einen iPhone-Anteil von 27,6 Prozent an allen dort ansässigen Nutzern von internetfähigen Mobiltelefonen. Es folgt Düsseldorf mit 21,7 Prozent, München und Berlin fallen demgegenüber mit 14,86 und 11,36 Prozent deutlich zurück.

Schlusslicht ist Duisburg, wo gerade einmal 1,18 Prozent der Mobilfunknutzer ein iPhone verwenden. Na ja, Schimanski war ja in der Hafenstadt auch nicht mit den neuesten Autos auf Verbrecherjagd.

(FN)


 


 

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