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  • 11.07.2014, 16:03 Uhr
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  • Deutschland
Höhenarbeiter

Industriekletterer im Einsatz – Anspruchsvolle Jobs in luftiger Höhe

Sogenannte Höhenarbeiter oder auch Industriekletterer arbeiten dort, wo sonst nur selten jemand hinaufgelangt, nämlich bevorzugt in schwindelerregenden Höhen. Neben einer fachlichen Ausbildung verfügen sie auch über das nötige alpine Knowhow, um mit der professionellen Kletterausrüstung sicher nach oben zu gelangen und so beispielsweise an schwer zu erreichenden Fassaden, auf Funktürmen oder auch ungewöhnlichen Innenräumen effektiv zu arbeiten. Nichts desto trotz birgt der Job in luftiger Höhe aber auch Gefahren, sodass eine entsprechende Ausbildung in jedem Fall nicht fehlen sollte.

Der Höhenkletterer und seine Einsatzorte

Höhenkletterer können aus den unterschiedlichsten Gründen zum Einsatz kommen, sei es zur klassischen Fensterreinigung oder doch lieber, um bestimmte Montagen durchzuführen oder gar Verunglückte aus gefährlichen Situationen zu retten. Der Beruf des Industriekletterers hat daher heutzutage durchaus gute Zukunftsperspektiven und bietet sich insbesondere dann an, wenn eine Alternative zu traditionellen Zugangslösungen benötigt wird. Gerade Unternehmen kommen die versierten Fachkräfte zugute, denn dank ihres Knowhows kann beispielsweise auf kostenintensive Großtechnik wie Gerüste oder Hebebühnen verzichtet werden, was sich dementsprechend auch positiv in den Ausgaben niederschlägt. Die höhenunterstützte Arbeit ist aber nicht nur sehr wirtschaftlich, in einigen Situationen ist sie sogar die einzige Möglichkeit, um eine sinnvolle Lösung zu garantieren.

Klassische Arbeitsfelder des Höhenarbeiters

  • Montage- und Wartungsarbeiten
  • Gebäudereinigung, beispielsweise von Fassaden, Dachrinnen oder Fenstern
  • Gerüstbau, Hochregalbau
  • Schädlingsbekämpfung in Form von Montagen zur Vogelabwehr
  • Denkmalschutz
  • Anbringung von Werbeträgern wie Großplakaten, Folien oder Beleuchtungen
  • Mobilfunk- und Blitzschutzanlagen
  • Windkraftanlagen
  • Veranstaltungstechnik und Messebau

Das Berufsbild des Höhenkletterers zeigt sich im Allgemeinen also sehr abwechslungsreich und ist in der Regel breit gefächert, sodass nahezu jeder Arbeitnehmer mit den entsprechenden Qualifikationen hier auf seine Kosten kommt. Wer zudem Interesse an dem Berufsfeld hat, der kann sich im Grunde ohne etwaige Vorkenntnisse für eine entsprechende Berufslaufbahn entscheiden, denn eine offizielle Berufsausbildung wird nicht vorausgesetzt. Stattdessen steht aber in jedem Fall ein gewisses Talent bezüglich des Kletterns im Fokus, denn selbiges ist schließlich nicht die Arbeit, sondern vielmehr der Weg dorthin. Das heißt gleichzeitig aber auch, dass allein das Klettern nicht ausschlaggebend ist, vielmehr sollte die schnelle und effiziente Arbeit mit der Seiltechnik anstandslos funktionieren und letztendlich ist vor allem der „eigentliche“ Job wichtig, also beispielsweise die Montage oder Installation verschiedenster Technik. Es überrascht daher nicht, dass viele Höhenarbeiter über einen technischen oder handwerklichen Hintergrund verfügen und die Weiterbildung als Industriekletterer vor allem als Möglichkeit betrachten, ihr Knowhow zu erweitern und sich auf diesem Wege neue Perspektiven in beruflicher Hinsicht zu erschließen. Unter anderem sind es daher vor allem Berufsgruppen wie Handwerker, Techniker, Monteure, Gutachter oder Gebäudereiniger, die sich in einem Lehrgang zum Höhenarbeiter weiterbilden.

Sicherheit hat oberste Priorität

Das Arbeiten in der Höhe unterliegt strengen Richtlinien und Regeln, der Ausdruck „Safety first“ ist hier also nicht nur eine hohle Phrase. Tatsächlich ist es statistisch gesehen sogar so, dass das Arbeitsverfahren der Seilzugangs- und Positionierungstechnik weitaus sicherer als die Arbeit mit dem Gerüst oder einem Personenaufnahmemittel ist. Die Ausrüstung des Höhenarbeiters wird unter anderem nach strengen Normen hergestellt und muss zudem jährlich mindestens einmal von einem Sachkundigen für persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz geprüft werden, darüber hinaus findet außerdem vor jeder Benutzung eine Sichtung durch den Anwender statt. Natürlich wird aber auch der Faktor Mensch in diesem Zuge nicht vergessen, denn nicht nur die Arbeits- und Zugangstechniken sind für die Kletterer obligatorisch, auch Rettungstechniken stellen einen Hauptschwerpunkt für die Ausbildungsberufe dar. Nachdem die Prüfung bestanden ist, stehen die Kletterer außerdem in der Pflicht, ihre Fähigkeiten jedes Jahr bei einer Wiederholungsunterweisung unter Beweis zu stellen – wird dieser Termin nicht wahrgenommen, so verliert das Zertifikat seine Gültigkeit, sollten hingegen Mängel bei der Ausführung festgestellt werden, so wird eine Nachschulung fällig.

Vor- und Nachteile
Vorteile von IndustriekletterernNachteile von Industriekletterern
+ Kein Einsatz von Baugeräten und –maschinen- nur geschultes Personal einsetzbar
+keine Beschädigung oder Veränderung am Objekt- Rettung nur durch Kletterer
+ Baustellenumfeld wird nur minimal beeinflusst - bei umfangreichen Arbeiten Gerüste oft sinnvoller
+ Kostenminimierung - beim Einsatz mittelschwerer Geräte Hebebühne sinnvoller
+ kurze Einsatzzeiten
+ kurze Vor- und Nachbereitungszeit

Der Einsatz von Höhenarbeitern – eine Investition, die sich rechnet

Gerade die finanziellen Vorteile sind es, die den Einsatz der Höhenexperten letztendlich so sinnvoll machen, denn vor allem bei kleinen Schäden, wie sie beispielsweise an Dächern entstehen können, ist der Aufbau eines teuren Gerüstes meist nicht nur zeitintensiver, sondern oftmals sogar teurer als die Behebung des Schadens selbst. Eben diese Begleitkosten lassen sich durch Höhenkletterer effektiv vermeiden. Ganz gleich, ob im gewerblichen oder auch privaten Bereich, bei einem überschaubaren Aufwand sind die Arbeiter für die Höhe daher die erste Wahl. Unternehmen wie PIGO-EXTREMTECHNIK halten für genau diesen Zweck das richtige Team aus ausgewählten Profis bereit, welches sich auf das Arbeiten in großer Höhe spezialisiert hat. Neben einer professionellen Ausrüstung mithilfe alpiner Seiltechnik sind dabei vor allem die kurzfristige Verfügbarkeit, der ausgeschlossene Ausfall von Produktionsstätten oder Störungen im Betriebsablauf wichtig.

(Redaktion)


 


 

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