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  • 19.01.2017, 10:14 Uhr
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Rein ins Netz – Tipps für den Webauftritt

Gewinnmaximierung – so lautet das Ziel jedes Unternehmens. Wachstum, Umsatzsteigerung und Kundenakquise sind wichtige Instrumente auf dem Weg dorthin. Der Webauftritt ist ein unverzichtbares Mittel, um so viele potenzielle Kunden wie möglich auf das eigene Produkt- oder Dienstleistungsangebot aufmerksam zu machen.

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Schließlich nutzen laut ARD/ZDF Onlinestudie (Kernergebnisse als PDF) mittlerweile fast 84 % aller Deutschen das Internet. Wir schauen uns an, auf welche Überlegungen es bei der Konzeption und Ausgestaltung der Unternehmenswebsite ankommt.

Vorüberlegungen und Software

Bevor man sich Dingen wie der Ausgestaltung der Website in puncto Design widmet, sollte man sich darüber klar werden, welchem Zweck die Seite dienen soll. Das ist deswegen wichtig, weil sich je nach Verwendungszweck unterschiedliche Software zur Erstellung und Verwaltung der Website eignet. Sich im Vorfeld damit zu beschäftigen, kann am Ende Zeit und damit bares Geld sparen.

Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob die Onlinepräsenz ausschließlich als Informationsquelle für Kunden, als Onlineshop, oder als Mischung aus beidem dienen soll. Ist ersteres der Fall, empfiehlt sich die Verwendung eines sogenannten Content-Management-Systems (CMS) für den Betrieb der Seite. Handelt es sich bei der Unternehmenswebsite um einen reinen Onlineshop, ist die Verwendung einer Shop-Software der sinnvollere Weg, da eine solche über Features zur Verwaltung des Warenbestands verfügt.

Da viele Kunden heutzutage viel Wert auf die ansprechende Darstellung von Produkten, Dienstleistungen und dazugehörigen Zusatzinformationen legen, ist durchaus sinnvoll, CMS und Shopsystem miteinander zu verzahnen. Dadurch können dem Kunden hochwertige produktbezogene Inhalte bereitgestellt werden, die im Optimalfall den Anreiz für einen Kauf des vorgestellten Produkts bieten – Arbeiten CMS und Shopsystem hinter den Kulissen zusammen, bekommt der Kunde so ein ganzheitliches Shoppingerlebnis geboten.

Design- und Reichweitenoptimierung

Ist die Entscheidung für ein Softwaresystem zum Betrieb der Website gefallen, kann es an die Ausgestaltung der eigentlichen Website gehen. Der Fokus beim Design der Seite sollte auf Übersichtlichkeit und Performance liegen: Eine überfrachtete, langsame Seite schreckt potenzielle Kunden ab. Außerdem sollte sie übersichtlich strukturiert sein, sodass der Nutzer schnell zu den Informationen bzw. den Produkten oder Dienstleistung gelangt, nach denen er sucht. Geschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor – je weniger Zeit ein Kunde braucht, um beispielsweise einen Kauf durchzuführen, desto besser, denn auch in der Wahrnehmung der Verbraucher ist Zeit ein kostbares Gut.

Besonders wichtig ist es, den Onlineauftritt nicht nur auf Computernutzer zuzuschneiden: Denn mittlerweile hat das Smartphone Laptops und stationäre Geräte als meistgenutztes Endgerät für Internetzwecke überholt, wie aus der ARD/ZDF-Onlinestudie 2016 hervorgeht. Somit ist eine Optimierung der Website für Mobilnutzer ein absolutes Muss. Zusätzlich erscheinen optimierte Websites bei Google vor nicht-optimierten Seiten – ein nicht zu vernachlässigender Reichweitenvor- bzw. Nachteil: Viele Unternehmen haben diese Optimierung allerdings bisher nicht umgesetzt.

Diese Tatsache eröffnet die Chance, sich durch entsprechende Maßnahmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen – eine optimierte, schnelle und wohlstrukturierte Website trägt zur Kundenbindung bei, denn wenn es nichts zu meckern gibt, gibt es auch wenig Gründe dafür, sich andernorts umzusehen.


(Redaktion)


 


 

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