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Insolvenz

Möbelhersteller Interlübke ist Pleite

Der Möbelhersteller Interlübke aus Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen hat einen Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht gestellt. Das Schwesterunternehmen Cor sei jedoch nicht von der Pleite betroffen.

Seit mehr als 75 Jahren konnte das Unternehmen mit hochwertigen Möbeln und einzigartigem Design überzeugen. Jetzt steht die Auftragslage schlecht und insgesamt 285 Mitarbeiter müssen um ihren Job bangen. Bereits im Mai hatte der Geschäftsführer Leo Lübke von einer Neuausrichtung des Unternehmens gesprochen und massive Sparmaßnahmen aufgrund der schlechten Auftragslage angekündigt. Experten zufolge schreibt das Unternehmen seit 2009 rote Zahlen und ist nun nicht mehr zu retten.

Erfolgreich durch Endlosschrank

Noch im Januar versprachen sich die Unternehmensleiter ein erfolgreiches Jahr 2012. Mit einem geringen Wachstum schienen die Chancen gut zu stehen. Der Umsatz im Jahr 2011 lag bei knappen 35 Millionen Euro. Das erfolgreichste Jahr war 2007 mit fast 46 Millionen Euro. Danach sanken die Umsätze drastisch.

Das Erfolgsprodukt der Marke Interlübke ist der Endlosschrank in Weiß. Nach eigenen Angaben produziert die Möbelkette seine Produkte ausschließlich in Deutschland und nimmt damit auch die weltweit anspruchsvollsten Umwelt- und Sozialstandards in Kauf. Andere Größen dieser Branche, wie beispielsweise Ikea, produziert vielmehr in Niedriglohn-Ländern und lagert die Standorte der Fertigungsstätten aus.

(Christian Weis)


 


 

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