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Yahoo: Rückzug aus Südkorea

Yahoo gibt auf und zieht sich nach 15 Jahren aus dem Geschäft in Südkorea zurück. Chefin des Unternehmens Marissa Mayer will Yahoo zukünftig nur noch auf die Kernmärkte konzentrieren.

In der ersten Mitteilung des Unternehmens geht hervor, dass jetzt verfügbare Ressourcen neu verteilt werden, um das weltweite Geschäft von Yahoo zu stärken. Dabei zieht sich Yahoo aus Südkorea zurück. Tochterunternehmen Yahoo Korea wird bis zum Ende des Jahres die Webseite abschalten. Dabei zählt gerade Südkorea als Hightech-Land.

Bedrohung durch Smartphone-Markt

Der Internetpionier konnte sich auf dem wachstumsstarken Markt in Südkorea nie gegen die lokalen Anbieter durchsetzen. Die Marktanteile sind auch nach vielen Jahren recht gering geblieben. Gleichzeitig ist dem Konzern der immer größer werdende Markt der Smartphones zum Verhängnis geworden. Das Portal war nicht auf das mobile Internet ausgelegt und funktionierte auf vielen Modellen nicht.

Weltweit, selbst in den etablierten Märkten, kämpft Yahoo immer wieder mit Schwierigkeiten. Über 700 Millionen Menschen nutzen das Nachrichtenportal des Konzerns und das E-Mailprogramm. In den letzten Jahren musste sich Yahoo jedoch immer wieder gegen Google und Facebook geschlagen geben. Umsatz und Gewinne sind gesunken. Die Chefin des Unternehmens fährt daher einen neuen Kurs, der mit der Schließung der südkoreanischen Tochterfirma einhergeht. Mit dem Verkauf der Anteile an eine chinesische Online-Handelsplattform hat Marissa Mayer 4,3 Milliarden Dollar verdient. Dieses Geld soll nun in den Wettbewerb mit anderen Unternehmen gesteckt werden. Nächste Woche werden die neuen Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorgestellt.

(Christian Weis)


 


 

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