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IT/Datensicherheit

Cambridge Analytica, Facebook und Co: So schützen Sie Ihre sensiblen Daten im Internet

Der Daten-Skandal rund um das britische Unternehmen Cambridge Analytica hat in der gesamten Welt für einen lauten Aufschrei gesorgt: Das Analysehaus soll unerlaubterweise millionenfach Daten von Facebook-Profilen ausgewertet haben, um damit den Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump zu befeuern.

Bei ihrer Untersuchung der Vorgänge ist die britische Datenschutzbehörde ICO jetzt zu dem Ergebnis gekommen, dass Facebook die Daten seiner Nutzer nicht ausreichend geschützt hat. Wie sich Verbraucher gezielt vor dem Diebstahl sensibler Daten im Internet schützen können, weiß Profiler Suzanne Grieger-Langer.

„Der eigentliche Skandal ist nicht, dass Cambridge Analytica unrechtmäßig millionenfach Facebook-Nutzerdaten ausgewertet hat. Der eigentliche Skandal ist, dass sich die Verbraucher darüber tatsächlich aufregen“, bringt es Suzanne Grieger-Langer provokant auf den Punkt. Schließlich habe es ein jeder selbst in der Hand, was und wieviel er über sich im Internet verrät. 

Der Fall Facebook könne ein guter Lernprozess für die Gesellschaft sein, was den Umgang mit persönlichen Daten im Internet angeht. „Die Nutzer sollten sich vor Augen halten, dass alles, was sie in den Sozialen Netzwerken über sich preisgeben, eben auch gegen sie verwendet werden kann“. Keinesfalls dürfe man der gutgläubigen Annahme erliegen, online wären einem alle wohlgesonnen, fügt die gefragte Vortragsrednerin hinzu.

Verbrauchern empfiehlt die ausgewiesene Expertin, insgesamt sorgsamer mit ihren Daten umzugehen. „Wir müssen lernen, dass die Daten, die wir online stellen, sehr wohl auch einen Einfluss auf unser Leben im Off haben können.

“ Gar nichts im Internet über sich preiszugeben sei allerdings auch nicht der Weisheit letzter Schluss: „Dann nämlich fangen Neugierige erst recht an, zu graben – und wer gräbt, der findet immer etwas“, weiß die Autorin. Der Königsweg bestehe also darin, unverfängliche persönliche Informationen zu veröffentlichen, um das tatsächlich Private zu schützen. Die Kunst sei es, persönlich zu sein, ohne dabei privat zu werden.

 „Das ist wie beim Small Talk: Ich erzähle etwa, welches Essen ich bevorzuge, welche Länder ich bereist habe oder welche Musik ich mag. Privates über mich, meine Familie oder meine Gesundheit gebe ich aber nicht preis“, hebt die Wirtschaftsprofilerin hervor.

Weitere Informationen zum Thema Betrugserkennung, Profiling, Cybermobbing und digitalen Terror gibt es unter www.profilersuzanne.com bzw. unter [email protected]

(Redaktion)


 


 

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