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Arbeit und Familie unter einem Hut - Vor allem für Frauen ein schwieriger Akt

Berufstätige Frauen haben es im Gegensatz zu den Männern wesentlich schwieriger Karriere und Familie miteinander zu vereinbaren. Vor allem wenn man das Ganze im europäischen Vergleich betrachtet, wird schnell klar, andere Länder haben hier mehr unterstützende Vorbereitungen getroffen.

Nimmt man nur mal Finnland, Schweden und Frankreich, wird das zunehmend offensichtlich. Eine Entscheidung muss her – auf Karriere verzichten? Familie hinten anstellen? Wer möchte das schon.

Laut einer aktuellen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen sind immerhin 67% der Befragten der Meinung, dass die Vereinbarkeit von Karriere und Familie gerade für Frauen besonders schwer zu realisieren ist. Auch 63 % der befragten Männer sehen diese Schwierigkeit und ganze 71% der Frauen erkennen dieses Problem offensichtlich.

Teilzeitjobs sind häufig Frauensache

Teilzeitstellen sind zunächst einmal ein prima Wiedereinstieg ins Berufsleben. Häufig ist es jedoch so, dass wenn die Arbeitszeit einmal auf eine Teilzeitstelle heruntergeschraubt wurde, die Stundenanzahl auch weiterhin niedrig bleibt und nur wenig Aufstiegschancen bestehen.

Teilzeitarbeit und beispielsweise eine ausreichende Altersvorsorge funktionierten jedoch nur dann, solange die Familie intakt ist. Meist sind es die Männer, die aufgrund eines höheren Gehalts auch die Vorsorgefinanzierung in die Hand nehmen. Was zur Folge hat, dass im Falle einer Trennung die Frau schlechter gestellt ist.

Tatsache ist immerhin, das jede 3. Ehe geschieden wird und daher gerade Frauen an eine zusätzliche Altersvorsorge denken sollten. Oft funktioniert das bereits mit kleinen Vorsorgebeträgen, denn durch den daraus resultierenden Zinseszins, sammelt sich über die Jahre doch ein durchaus erträgliches zusätzliches Altersvorsorge-Polster an. Immerhin ein Schritt aus einer möglichen Altersarmut heraus.

Erziehungsjahre machen sich bei der gesetzlichen Rente bemerkbar

Im Laufe des Lebens bekommen Frauen heute evtl. 1 bis 2 Kinder. Mehr sind heutzutage eher schon eine Seltenheit. Doch die Zeiten der Erziehungsjahre oder auch der Zeitraum der Schwangerschaft verursachen nicht selten einen ordentlichen Knick im Rentenkonto.

Solang Mann und Frau verheiratet sind und im Ruhestand ein gemeinsames finanzielles Polster erwirtschaften geht die Rechnung halbwegs auf. Doch gerade in den neuen Bundesländern gibt es auch Fälle in denen Ehepartner trotz jahrelanger Berufstätigkeit im Rentenalter zum Sozialfall werden.

Rechtzeitig informieren

Gerade in jungen Jahren ist es daher besonders wichtig sich rechtzeitig über infrage kommende Vorsorgemöglichkeiten zu informieren. Auch wenn es wie erwähnt anfangs nur kleine Beträge sind, helfen diese dabei langsam aber stetig ein Vorsorge-Polster anzulegen.

Wenn man einmal mehr verdient kann man die Beiträge in vielen Fällen individuell und flexibel den eigenen Möglichkeiten anpassen.

(Redaktion)


 


 

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