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Kernkraftwerke

Wie funktionieren Kernkraftwerke?

Alternative Energiekonzepte

Heute besitzen wir neben den konventionellen und nuklearen Kraftwerken zunehmend noch eine Reihe von Möglichkeiten, Elektrizität durch regenerative (erneuerbare) Energien zu erzeugen. Dies sind vor allem Wasser- und Windkraftwerke, die die Bewegungsenergie des fließenden Wassers oder des Windes direkt in Elektrizität umwandeln. Auch Sonnenenergie kann von Sonnenzellen direkt in elektrischen Strom verwandelt werden. Sonnenzellen sind großflächig eingesetzte Halbleiter-Fotoelemente. Das Licht setzt den Widerstand der Halbleiter stark herab, und es entsteht eine elektrische Spannung. Diese können wir dazu nutzen, durch Elektrolyse aus Wasser Wasserstoff herauszulösen. Wasserstoff gilt als einer der wichtigsten Energieträger von morgen.
Mittels des Verfahrens der Fotothermie können wir auch Wärmeenergie aus Sonnenlicht erzeugen. Dazu benötigt man Sonnenkollektoren, die das Sonnenlicht fast vollständig absorbieren und unter Verwendung einer Wärmepumpe Wasser erhitzen oder zum Betrieb eines Turbinen-Generators verdampfen. Um die Entwertung von Energie beim Umsatz zu verringern, müssen Geräte und Anlagen immer effizienter und wirkungsvoller konstruiert werden. Hierin liegt in den Industrieländern vielleicht das größte Potenzial zur Begrenzung des Energieumsatzes.

Pro und Kontra

Kaum ein Thema hat in den vergangenen 20 Jahren die politischen Diskussionen so sehr beherrscht wie das Thema Kernenergie. Beide „Seiten“ können gute Argumente für ihre Position vorbringen.

Pro Kernkraftwerk:

Kein Ausstoß von Treibhausgasen, Stickoxiden und Schwefelverbindungen. Keine Abhängigkeit von den internationalen Ölmärkten, dafür aber Abhängigkeit von Rohstoffmärkten für spaltbares Material, bei ebenfalls sich verringernden Ressourcen.
Preisgünstiger als die heimische Steinkohle, wenn man die Subventionen vernachlässigt. Sicherung der Energieversorgung auf Jahrhunderte (auch ein reines Marketingargument).

Kontra Kernkraftwerk:

Ständiger Ausstoß kleiner Mengen Radioaktivität (Wirkung einer Dauerexposition nicht abschätzbar). Sehr hohes Gefährdungspotenzial bei Havarien. Ein GAU (Three Mile Island, Harrisburg, USA) oder ein Super-GAU (Tschernobyl, Ukraine, GUS) können ganze Landstriche unbewohnbar machen und hunderttausende Menschenleben akut gefährden. Aufgezählt sind hier nur Havarien, die auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Höhere Gewalt, wie z.B. Erdbeben (14.06.2008, Fukushima, Japan) ist überhaupt nicht einschätzbar.

Ziel für terroristische Anschläge, ungeklärte Entsorgung des Atommülls. Diese Risikoformen sind gar nicht abzusichern. In der Bundesrepublik Deutschland werden AKW ohne eine Form von Rücksicherung entgegen den verfassungsrechtlichen Vorschriften betrieben.

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(Redaktion)


 


 

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