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100 Tage Kölner Wirtschaftsdezernent! Was nun Herr Dr. Walter-Borjans?

Was muss angepackt werden?

Vieles, aber was Walter-Borjans besonders zu schaffen macht, ist die Bevölkerungsstruktur von Köln, geprägt von einem hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund- 46 Prozent der unter 18-Jährigen hat ausländische Wurzeln. Einerseits tragen die Zuwanderer zum Bevölkerungswachstum bei, vor allem der jungen Bevölkerung. Andererseits wird gerade in dieser Bevölkerungsgruppe die Kluft zwischen den sozialen Verlierern und denen mit Ausbildung immer größer. Das muß angepackt werden, denn die Stadt braucht Facharbeiter, betont der Dezernent.

Köln ist ein Premiumprodukt

Ein anderer Aspekt ist, wie sich die Stadt vermarktet. „Köln ist ein Premiumprodukt, das nicht auf der Billigschiene angeboten werden kann. Die Stadt hat nichts zu verschenken,“ lautet die Überzeugung von Walter-Borjans. Um so wichtiger ist für ihn, dass Qualität auf hohem Niveau angeboten wird. Anspruchsvolle Unternehmen verlangen aus seiner Erfahrung vor allem hochqualifizierte Menschen, aber auch repräsentative Büros, ein attraktives Kulturprogramm und ein vielfältiges Freizeitangebot. „Der höhere Preis für Qualität wird gezahlt, bei Persil klappt das ja auch noch“. Wieder ein typisches Beispiel von unserem Wirtschaftsdezernenten, der seine ersten Berufserfahrungen im Marketing des Henkel-Konzerns machte. Mit ihm hat Köln einen neuen Hoffnungsträger.

(Karin Bäck)


 

 

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Norbert Walter Borjans
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