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VW bringt „den Spot“ für „das Auto“ +++ Kneissl kriegt die Kurve nicht mehr +++ Preiserhöhung an Rastanlagen – fürs Pinkeln

Wichtige Meldungen des 09.02.2011 kurz und knapp zusammengefasst


Das Abspielsymbol anklicken, um das Video zu starten:

Passabler Werbeerfolg für den Passat

Darth Vader junior im Haus unterwegs. Doch es passiert – nichts. Der kleine Junge im schwarzen Gewand kann machen was er will: das Ergometer bewegt sich keinen Millimeter, die Puppe verdreht nicht einmal die Augen, der Hund döst weiter. Die Stulle auf dem Teller kommt zwar angeflogen – aber nur weil Mami den nötigen Schwung gegeben hat.

Also schauen was draußen geht. Papa kommt heim, im neuen Passat, und verschwindet im Heim. Wieder die magischen Handbewegungen, wieder tut sich zunächst – nichts. Doch plötzlich springt das Auto an, und Vader junior vor Schreck einen Schritt zurück. Drinnen lächelt Papa, der den Passat per Fernbedienung zündete.

Der witzige Spot lief im Rahmen des Super Bowls und wurde seither millionenfach auf Youtube angeschaut. VW fuhr dabei eine andere Schiene. Denn bereits vor dem TV-Event Super Bowl – wo neue Spots eigentlich ihre Erstaufführung haben - waren Teile der Passatreklame im Internet zu sehen. „Das Auto“ mit „dem Spot“ – Mercedes und BMW, ebenfalls Super Bowl-Werbezeiten-Bucher, konnten nicht annähernd so viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Talfahrt bei Kneissl

Passend zur gerade in Garmisch-Partenkirchen stattfindenden alpinen Ski-WM kommt die Nachricht, dass der österreichische Skihersteller Kneissl Insolvenz anmelden musste.

Fest verbunden mit Kneissl ist die Entwicklung des Carvingskis. Dank der taillierten Form zeigten sich diese Skier wesentlich drehfreudiger, das Kurven fahren wurde mit ihnen zum Kinderspiel. Lang lang ist’s her, in den frühen 90er Jahren wurden Carvinskier erstmals auf den Pisten gesichtet.

Und Schuster blieb nicht bei seinen Leisten, sondern baute die Produktpalette aus. Sportbekleidung, Tennisschläger, Fahrräder – der gute Name Kneissl zierte unterschiedliche Produktlinien, das Ursprungsgeschäft sackte ab. Mit 15.000 Paar verkauften Ski erzielten die Österreicher in 2009 neun Millionen Euro Umsatz. Dem stehen Verbindlichkeiten der Gruppe von mehr als 16 Millionen Euro gegenüber. Eine rasante Talfahrt, die mit einem Sturz im Zieleinlauf ihr Ende gefunden hat.

Preise für die Pinkelpause steigen

Einmal voll tanken – an den deutschen Autobahntankstellen seit jeher ein etwas teureres Vergnügen als in Städten. Doch nun wird da auch das Wasserlassen vom Preis her gesehen zum Ärgernis. 70 Cent soll die WC-Benutzung zukünftig kosten. Also 20 Cent mehr, und die bekommt man nicht einmal erstattet.

Betreiber Sanifair hat bisher bundesweit etwa 300 Rastanlagen WC-technisch aufgepeppt. Und die Nutzungsgebühr von 50 Cent recht clever verpackt. Die bekam der Kunde nämlich erstattet, besser gesagt wurde etwa mit der (teils recht teuren) Tasse Kaffee im Restaurant verrechnet. Und dem Pinkelpäusler suggerierte diese Art der Bezahlung ein gutes Geschäft – irgendwie WC-Benutzung ganz für umsonst.

Jetzt also einmal pinkeln für 70 Cent, gutgeschrieben an der Kaffeekasse werden allerdings nur wie gehabt 50 Cent. „Wenig verbraucherfreundlich“ nennt der ADAC die Gebührenerhöhung. Und befürchtet, dass sich wieder viel mehr potentielle Toilettennutzer abseits der Rastgebäude in die Büsche schlagen.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von Anonym
10.02.11 08:44 Uhr
Spot

ein echt witziger spot!

 

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