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Studie: In der Abfallentsorgung steckt Potenzial für mehr Klimaschutz

(ddp-nrw). In der Abfallentsorgung steckt Potenzial für mehr Klimaschutz. Das zeigen die am Mittwoch in Düsseldorf veröffentlichten Ergebnisse einer Studie des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums. Danach liegen die größten Einsparpotenziale für den Klimaschutz darin, die Energieeffizienz von Müllverbrennungsanlagen weiter zu steigern. Bereits jetzt diene die bei der Verbrennung entstehende thermische Energie dazu, Haushalte und Industriebetriebe mit Strom, Fernwärme und Dampf zu versorgen. In Wärmenutzung und Stromerzeugung steckten weitere Potenziale für den Klimaschutz.

Neben den Müllverbrennungsanlagen bietet der Studie zufolge die Behandlung von Bioabfällen und Grünabfällen noch große Chancen, den CO2-Ausstoß zu verringern. Vor allem aus der getrennten Sammlung und Verwertung von Bioabfällen ergäben sich weitere Einsparmöglichkeiten. Um den CO2-Ausstoß weiter zu senken, sollten mehr Bioabfälle in Vergärungsanlagen verwertet werden. Auch die Kompostverwertung vermindere den Treibhausgasausstoß, da Kohlenstoff als Humus gebunden wird. Komposte aus Bioabfall und Grünabfall dienten zum Beispiel als Torfersatz und schonten so direkt die Ressourcen.

(umwelt.nrw.de)

(ddp)


 


 

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