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Arbeitsniederlegungen

ver.di ruft zu Warnstreiks in der privaten Abfallwirtschaft auf

Die Gewerkschaft ver.di hat für heute (16. April) rund 4000 Beschäftigte aus 21 Betrieben der privaten Abfallwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu Warnstreiks aufgerufen. Von den mehrstündigen bis ganztägigen Arbeitsniederlegungen sollen laut ver.di Unternehmen in Selm, Soest, Dormagen, Duisburg, Düsseldorf, Köln, Bonn, Lennestadt, Goch und Dortmund betroffen sein. Am Montag war die zweite Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern gescheitert.

Das Angebot des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) hatte ver.di nach der zweiten Verhandlungsrunde «als Minusgeschäft für die Beschäftigten und völlig unannehmbar» bezeichnet. Danach sollen die rund 20 000 Beschäftigten der Branche von Januar bis April 2008 keine Lohnerhöhungen erhalten, von Mai 2008 bis April 2009 sollen drei Prozent mehr Entgelt bei einer 38-Stunden-Woche gezahlt werden.

Bisher arbeiten die Beschäftigten nach Gewerkschaftsangaben 37 Stunden in der Woche. Von Mai 2009 bis 30. April 2010 sollen 2,5 Prozent mehr bei einer Erhöhung der Arbeitszeit auf 39 Stunden gezahlt werden.

In den bundesweiten Tarifverhandlungen fordert ver.di für die Beschäftigten in der privaten Abfallwirtschaft acht Prozent mehr Lohn , mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Außerdem soll es bezogen auf den Manteltarifvertrag keine Verschlechterungen geben.

(Redaktion)


 


 

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