Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Unternehmen

Drei Unternehmen kooperieren bei Abgasnachbehandlung

(ddp.djn). Die Unternehmen Robert Bosch, Deutz und Eberspächer wollen im Bereich der Diesel-Abgasnachbehandlung kooperieren. Dazu sei ein Joint Venture mit Sitz in Stuttgart gegründet worden, teilte der Motorenhersteller Deutz am Mittwoch mit.

Ziel sei es, nach dem Baukastenprinzip komplette Systemlösungen für Bau- und Landmaschinen sowie für Nutzfahrzeuge anzubieten. Das neue Unternehmen soll im Januar 2010 die Arbeit aufnehmen. Die Serienfertigung werde voraussichtlich im dritten Quartal anlaufen. Die kartellbehördliche Zustimmung stehe noch aus.

Hintergrund der Kooperation sei unter anderem die steigende Nachfrage nach entsprechenden Systemen infolge deutlich strengerer Grenzwerte, sagte der Vorsitzende des Bereichsvorstands des Bosch-Geschäftsbereichs Diesel Systems, Gerhard Turner. Das geplante Angebot sei zugeschnitten auf mobile Arbeitsmaschinen wie Bagger, Radlader, Traktoren und Mähdrescher sowie auf stationäre Anlagen. Weiteres Einsatzgebiet seien Nutzfahrzeuge wie Lastwagen und Busse.

Durch das Baukasten-Prinzip und die fast ausschließliche Verwendung von Standardteilen sehen die drei Partner einen klaren Wettbewerbsvorteil hinsichtlich der Kosten- und Entwicklungszeiten.

In dem neuen Unternehmen sollen anfangs rund 100 Mitarbeiter der drei Partner beschäftigt sein. Am Stammsitz in Stuttgart würden Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung angesiedelt. Das Unternehmen arbeite unabhängig von den Muttergesellschaften, sagte der Bosch-Projektleiter und designierte Geschäftsführer von Bosch Emission Systems, Wolfgang Albrecht.

(ddp)


 


 

Deutz
Gerhard Turner
Wolfgang Albrecht
Nutzfahrzeuge
Stuttgart
Partner
Baukasten-Prinzip
Abgasnachbehandlung
Kooperation

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Deutz" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: