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Vorsicht vor gefälschten Warnmeldungen bei WhatsApp

Aktuell sorgt eine besonders perfide Nachricht bei WhatsApp-Usern für Verunsicherung. Darin heißt es „Warnung: WhatsApp“ läuft heute ab. Wer auf den Link klickt, landet in einer teuren Abofalle.

Vorsicht vor betrügerischen Nachrichten

Bei der aktuellen Masche handelt es sich um den betrügerischen Versuch, Nutzern teure Digitalabos zu verkaufen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht von heise security hervor. Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

Die Nachricht der Betrüger wird über ein Werbenetzwerk eingeblendet, das von vielen Webseiten genutzt wird. Die Einblendung erfolgt dabei ohne Zutun des Nutzers. In der Nachricht heißt es, dass man den Messenger nicht mehr nutzen könne, wenn man dem in der Nachricht genannten Download nicht aktiviert. Die Experten von heise security warnen eindringlich davor, der Aufforderung zu folgen. Die Nachricht stammt nämlich nicht von WhatsApp. Wer auf „Ok“ und „Herunterladen“ klickt, gelangt auf eine Webseite, auf der Hintergrundbilder für den beliebten Messenger angeboten werden.

Hier wird man nun gebeten, seine Mobilfunknummer einzugeben. Wenn man das tut, schließt man ein monatliches Abonnement von mehr als 20 Euro ab. Betroffene sollen eine Nachricht mit den Worten „Stop all“ an die Nummer 82555 senden. So kann man das Abo wieder kündigen.

Schützen Sie sich auch vor dieser Abofalle: WhatsApp – Vorsicht bei Abo-Falle mit Emojis!

Sich vor Betrügern schützen

Es ist mit verhältnismäßigem Aufwand möglich, sich vor derartigen Betrügereien zu schützen. So kann man per Anruf beim eigenen Mobilfunkanbieter beispielsweise eine sogenannte Drittanbietersperre einrichten. Dadurch wird WAP-Billing zuverlässig unterbunden. Damit ist es möglich, die Abrechnung von Diensten über Telefonnummer und Telefonrechnung zu unterbinden. Da auch einige seriöse Dienste wie die Bezahlung von Busfahrkarten teilweise über WAP-Billing abgewickelt werden, erlauben es manche Anbieter, einzelne Dienste von der Funktion unberührt zu lassen.

Sind Ihre Nutzerdaten bei WhatsApp wirklich sicher?

(Redaktion)


 


 

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