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1665 Häftlinge erwarben 2007 hinter Gitter einen Abschluss

(ddp-nrw). In den Gefängnissen Nordrhein-Westfalens haben im vergangenen Jahr 1665 Häftlinge einen beruflichen Abschluss erworben. Jährlich nähmen durchschnittlich rund 3700 Gefangene an beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen teil, sagte Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Solche Aus- und Fortbildungen seien eine wichtige Grundlage sowohl für die berufliche als auch für die soziale Reintegration in die Gesellschaft.

Landesweit umfasst laut Müller-Piepenkötter das Bildungsangebot im Strafvollzug des Landes rund 1300 berufliche Qualifizierungsplätze in über 150 verschiedenen Fachrichtungen. Das Spektrum reiche von A wie Änderungsschneider bis Z wie Zerspanungsmechaniker.

Das Angebot an beruflichen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen orientiere sich ausschließlich an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes. Die vermittelten Inhalte entsprächen den Ausbildungsordnungen des Handwerks und der Industrie. Die Angebote umfassten sowohl hoch qualifizierte als auch einfache Bildungsgänge sowie Kurzmaßnahmen und Langzeitmaßnahmen mit Ausbildungszeiten bis zu 42 Monaten.

Icon/Foto: © Uolir - Fotolia.com

(Redaktion)


 


 

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