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Abwrackprämie soll angeblich deutlich gesenkt werden

(ddp.djn). Die Abwrackprämie soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge deutlich gesenkt werden. Erwogen werde eine Kürzung der Prämie für Neu- und Jahreswagen von derzeit 2500 Euro auf einen Betrag zwischen 1000 und 2000 Euro, schreibt die «Süddeutsche Zeitung» (Freitagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Eine Entscheidung soll in der kommenden Woche von der Bundesregierung gefällt werden. Im Bundesfinanzministerium war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Nach Informationen der «Rheinischen Post» (Freitagausgabe) soll die volle Verschrottungsprämie von 2500 Euro nur bis Ende Mai garantiert werden. Darauf hätten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) geeinigt. Ab Juni solle die offiziell als Umweltprämie bezeichnete Zahlung für Neuwagenkäufer, die ein mindestens neun Jahre altes Auto verschrotten, gekürzt werden.

Alle Autokäufer, die schon jetzt einen rechtsverbindlichen Kaufvertrag für einen Neuwagen hätten, genössen aber Vertrauensschutz und könnten mit der Prämie von 2500 Euro rechnen, schreibt die «Süddeutsche Zeitung» weiter. In der Bundesregierung werde damit gerechnet, dass die Verlängerung der Abwrackprämie mindestens drei Milliarden Euro kosten könnte, die der Staat durch weitere Schulden aufbringen muss. Am Jahresanfang hatte die große Koalition in ihrem zweiten Konjunkturpaket einen Betrag von 1,5 Milliarden Euro für Abwrackprämien zur Verfügung gestellt, der für 600 000 Prämien reichte. Derzeit gibt es allerdings bereits weit über eine Million Anträge.

(ddp)


 


 

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