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Vorstandsvorsitzender Achim Schaible

Renault mit «hervorragendem» Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr

(ddp.djn). Renault Deutschland blickt nach Einschätzung seines Vorstandsvorsitzenden Achim Schaible auf ein «hervorragendes erstes Halbjahr 2009» zurück. Der Absatz der Marken Renault und Dacia sei von Januar bis Juli gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um gut 40 Prozent oder rund 44 000 Einheiten auf 147 000 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge gestiegen, sagte Schaible im Gespräch mit den ddp/Dow-Jones-Wirtschaftsnachrichten (ddp.djn).

«Damit liegen wir deutlich über dem Marktdurchschnitt von plus 23 Prozent», stellte er fest. Der Marktanteil sei auf 5,9 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent) gestiegen. Renault habe damit zum 19. Mal in Folge seine Position als stärkster Autoimporteur auf dem deutschen Markt verteidigt.

Der 40-jährige Achim Schaible hatte am 1. April dieses Jahres den Posten des Vorstandsvorsitzenden in Brühl übernommen und folgte damit Jacques Rivoal, der als neuer Europadirektor der G4-Länder (Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien) bei Renault S.A.S. in Frankreich arbeitet. 

«Neue Rekordwerte verbucht unsere junge und immer schönere Tochter Dacia», sagte Schaible weiter. Deren Pkw-Zulassungen seien in den ersten sieben Monaten steil um mehr als 300 Prozent auf 57 000 Einheiten gestiegen. Der Marktanteil sei auf 2,3 Prozent (2008: 0,7 Prozent) geklettert. 

Der Renault-Deutschland-Chef blickte optimistisch in die nähere Zukunft und begründete dies mit den aktuellen Zahlen: «Für den neuen Clio und den Clio Renault Sport liegen seit dem Frühjahr mehr als 11 600 Kaufanträge von Privatkunden vor, und auch die Neuauflagen der beiden Familienvans Scénic und Grand Scénic wurden vom Markt sehr gut angenommen und werden jetzt ausgeliefert.» Kopfschmerzen bereite indes die Laguna-Modellreihe: «Hier würden wir gerne mehr verkaufen.» 

Zweifellos habe die sogenannte Umweltprämie seinem Unternehmen zwar geholfen, «sie startete für uns aber zu einem ungünstigen Zeitpunkt», meinte Schaible. Anfang des Jahres habe Renault kaum noch über Lagerbestände verfügt. Wichtige Volumenmodelle hätten vor einem Generationswechsel gestanden. Die größte Herausforderung sei es demnach gewesen, «schnell auf die sprunghaft steigende Nachfrage zu reagieren». Um Lieferfristen abzubauen, habe man zusätzliche Kontingente für den deutschen Markt aus anderen europäischen Ländern umgeleitet.

ddp.djn/nom/hoe 

(Redaktion)


 


 

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