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Landwirtschaftskammer erwartet einheimischen Spargel zu Ostern

(ddp-nrw). Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen erwartet zu Ostern den ersten heimischen Spargel. Voraussetzung sei, dass es nicht erneut zu einem Kälteeinbruch komme, teilte ein Sprecher der Kammer am Mittwoch in Bonn mit. Zunächst würden allerdings nur kleinere Mengen geerntet.

Folien-Abdeckungen über den Spargeldämmen verhinderten deshalb mancherorts ein Auskühlen des Bodens und ließen das Gemüse früher sprießen. Dies werde aber nur bei einem kleinen Anteil der gesamten Anbaufläche angewendet, hieß es.

In NRW bauen den Angaben zufolge 475 landwirtschaftliche Betriebe auf etwa 4000 Hektar Spargel an. Das entspricht etwa einem Fünftel der 22 000 Hektar Spargelanbaufläche in Deutschland.

Die Spargelanbauer seien bemüht, den Erntebeginn weiter nach vorne zu schieben. Bei nicht ausreichendem Sonnenschein sei dies aber auch mit dem Einsatz von Folien nur begrenzt möglich. Die Haupternte findet im Mai und Juni statt. Am Johannistag, dem 24. Juni, ist «Spargelsilvester». Traditionell wird der Spargel nur bis zu diesem Datum geerntet, damit die Pflanzen noch ausreichend Zeit zur Verfügung haben, sich wieder zu erholen.

Zu den Hauptanbauregionen zählen am Niederrhein Walbeck, Straelen und Brüggen und in Westfalen der Raum Füchtorf im Kreis Warendorf, der Kreis Minden-Lübbecke, Delbrück im Kreis Paderborn und der Raum Gütersloh sowie der Kreis Recklinghausen mit Bottrop/Kirchhellen.

(Redaktion)


 


 

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