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Commerzbank-Aktie: Jetzt werden die Ärmel hochgekrempelt

Im Zuge der Umstrukturierungen in Deutschlands zweitgrößter Bank zeigt sich Bereichsvorstand Arno Walter zuversichtlich. In einem Interview mit Der Westen hob er hervor, dass bis Ende 2013 jeder Mitarbeiter im Privatkundenbereich genau über seine Zukunft Bescheid wissen werde. Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden. Zuletzt sank der Kurs der Aktie um 1,40 Prozent auf 9,427 Euro.

Umbau zeigt Wirkung

Im Rahmen der Umstrukturierungen wolle man vor allem Mitarbeiter ziehen lassen, die freiwillig gehen wollen. Die klare Botschaft lautet dabei, dass nicht nur Filialmitarbeiter, sondern auch Mitglieder der Führungsebene reduziert werden. Walter weist im Gespräch mit Der Westen auf den unerwarteten Gewinn in 2013 hin. Trotz der niedrigen Zinsen und der 80-Millionen-Euro-Investition in den ersten beiden Quartalen habe man 120 Millionen Euro verdient. Vorstandsmitglied Martin Zielke erklärte dem Focus, dass der Umbau weit schneller zu Erfolgen geführt habe als erwartet. Abwartend bleibe man dennoch.

Längere Öffnungszeiten in Planung

Derzeit steht die Bank in Verhandlungen mit den Betriebsräten. Im Vordergrund stehen dabei längere Öffnungszeiten der einzelnen Filialen. Der Aufwärtstrend des zweiten Halbjahres trägt unterdessen Früchte. Im Ruhrgebiet ist die Kundenzahl um 10.000 auf 535.000 angestiegen. Weiterhin gibt es mit 221.000 Girokonten 13.000 mehr als zuvor.

(FN)


 


 

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