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Commerzbank-Aktie: Reißt jetzt der Geduldsfaden?

Lange Zeit zeigten sich Analysten bei der Commerzbank geduldig. Doch die Geduld, die die Aktie stützte, scheint nun verloren zu gehen. Die Papiere der Privatbank haben auch am Dienstag ihren Abwärtskurs fortgesetzt. Insgesamt 16,32 Prozent haben sie an einem Tag verloren. Ein Ende dieses Trends ist weiter nicht in Sicht.

Doch mit dem hohen Abschlag im Zuge der Kapitalerhöhung auf neue Papiere des Unternehmens nimmt auch der Druck auf Unternehmenschef Martin Blessing permanent zu. Er steht im Kreuzfeuer der Kritik. Bei Investoren will die Bank nun mit ihrer jetzigen Kapitalerhöhung eine Summe von 2,5 Milliarden Euro einsammeln. Das frische Kapital wird von der Bank gebraucht.

Noch Anfang des Jahrtausends war es das oberste Ziel, mit der Deutschen Bank aufzuschließen. Doch an eben genau diesem Ziel hat sich die Bank verhoben. Mitten in der schwersten Finanzkrise seit Jahrzehnten entschloss sich das Unternehmen für den Kauf der Dresdner Bank. Jene Übernahme ist der Commerzbank selbst jedoch nicht bekommen. Der Staat musste der Commerzbank mit finanziellen Hilfen unter die Arme greifen.
Sicherlich befindet sich die Bank heute mit einer Bilanzsumme von 600 Milliarden Euro auf dem zweiten Rang, doch die Lage ist wenig zufriedenstellend.

(FN)


 


 

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