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Commerzbank-Aktie schwächelt – Bank soll Testament machen

Zum Auftakt der Woche zeigte sich die Commerzbank-Aktie heute weniger bewegt, könnte jedoch bald neue Impulse erhalten. Somit ist die Commerzbank auch in dieser Woche in einer sehr interessanten Lage.

Am Montagmorgen notierte die Aktie der Commerzbank zwischen 1,33 Euro und 1,35 Euro. Damit erreichte sie ein erstes Tageshoch und ließ die Experten weiter hoffen.

Die von der Bundesregierung angeordnete Ausarbeitung von Plänen für den Krisenfall macht den Kurs dennoch sehr angreifbar. Im Vergleich zu anderen Instituten, wie die Deutsche Bank, schlug sich die Commerzbank-Aktie nicht sehr weit ab.

Derzeit wird ein Gesetzesantrag vorbereitet, der noch vor der Bundestagswahl 2013 in die Veröffentlichung treten soll. In den USA sind derartige Testamente für Banken bereits vorgeschrieben. Auch in Deutschland könnten diese Vorschriften nun folgen. Die Banken sollen nicht nur den Krisenfall vorbereiten, sondern notfalls auch die eigene Zerschlagung planen.

Etwa zehn Institute in Deutschland sind von diesem Testament betroffen, darunter die Commerzbank. Vorerst müssen die Banken einen Sanierungsplan erstellen und ihn zur Durchsicht der Bafin vorlegen. Neben der Deutschen Bank zeigt sich die Commerzbank-Aktie als einer der schwächsten Werte im Dax.

(FN)


 


 

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