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Deutsche Telekom-Aktie: Die Gerüchteküche brodelt

Bei der Deutschen Telekom soll weiter umstrukturiert werden. Einer US-Börsennachricht zufolge hat der Bonner Mobilfunkanbieter seine amerikanische Tochter T-Mobile US auf eine niederländische Holding übertragen. Experten sehen darin Anzeichen für einen erneuten Verkaufsversuch. Zum Ende des gestrigen Handelstages verzeichnete der Telekom-Titel einen Kursverlust von 1,54 Prozent auf 12,445 Euro.

Verkauf oder Umstrukturierung?

Die Reorganisation befeuert Gerüchte, denen zufolge die Telekom sich gänzlich von ihrer Tochter trennen wolle. Hierfür, so ein Analyst, sprechen die günstigen Steuerbedingungen in den Niederlanden. Die Telekom selbst sprach von einem internen Prozess, bei dem lediglich die Beteiligungsstruktur vereinfacht werden solle. Über einen Verkauf äußerte man sich nicht.

Breites Interesse an Telekom-Tochter

Als mögliche Abnehmer des Unternehmens gelten der japanische Telekommunikationskonzern Softbank und der Satellitenfernsehbetreiber Dish. Dies geht aus unbestätigten Medienberichten hervor. Bereits zuvor hatte die Telekom versucht, T-Mobile US an ihren Konkurrenten AT&T zu verkaufen. Die Wettbewerbshüter untersagten den Deal jedoch.

Chancen für Anleger

Das Anlegermagazin "Der Aktionär " sieht sowohl Telekom als auch T-Mobile US auf einem guten Weg. Investoren wird empfohlen, an Bord zu bleiben, aber einen Stopp bei 9,50 bzw. 16,50 zu setzen. Als Kursziele sieht man die Marken 16,00 und 28,00 Euro.

(FN)


 


 

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