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RWE-Aktie: Jeder kriegt sein Fett weg

Die Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk AG hat die Gewerkschaft abermals in Aufruhr versetzt. Ersten Details zum Umfang des Sparprogramms zufolge sollen bis zu 3.000 Arbeitsplätze in den Kraftwerken abgebaut werden. Maßgebliche Triebkraft der Entwicklung sei ein massiver Preisverfall im Stromhandel, so das Handelsblatt und die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Der Aktienkurs zeigt sich indes unbeeindruckt und steigt um 0,96 Prozentpunkte im Xetra-Handel.

Erheblicher Personalabbau

Laut Angaben der WAZ will der Konzern soweit als möglich ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen. Altersteilzeitmodelle sollen bei der Umstrukturierung eine wichtige Rolle spielen. Das Handelsblatt gab bekannt, dass der Plan allerdings noch nicht vom Vorstand bestätigt sei. Weiterhin sollen auch die Mitarbeiter von den Einsparungen betroffen sein, die bei RWE bleiben. Angaben der WAZ zufolge plane die Unternehmensführung eine dreijährige Festsetzung des Tarifs. Aufgrund der Inflation kommt dies Einbußen beim Gehalt gleich. Direkt nach dem Bekanntwerden dieser Information kündigte die Gewerkschaft starken Gegenwind an.

Ein taumelnder Energieriese

Die für den starken Preisverfall an der Strombörse verantwortlichen Überkapazitäten machen dem Essener Konzern schon seit Längerem zu schaffen. Schon im August hatte Vorstandsmitglied Bernhard Günther angekündigt, dass man in Zukunft weitaus weniger Mitarbeiter beschäftigen werde. Das Verhältnis zwischen Nettoschulden und Eigenkapital liegt bereits bei 250 Prozent.

(FN)


 


 

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