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RWE-Aktie: Sparen um jeden Preis

Um seine hohen Schulden zu senken, will der Energiekonzern RWE künftig weniger Geld in Bau und Entwicklung von Windkraftanlagen fließen lassen. Zusätzlich sollen für die Fertigung von Offshore-Anlagen genutzte Spezialschiffe veräußert werden. Der Spiegel berichtete, dass RWE-Chef Peter Terium neue Anlagen nur noch mit Partnern bauen will. Der Kurs der Aktie fällt aktuell um 1,16 Prozentpunkte.

RWE unter Druck

Mit dem Fortschreiten der Atomwende sieht sich der Essener Konzern zunehmend vor Schwierigkeiten gestellt. Ein Hauptproblem sind die gesunkenen Strompreise im Großhandel. Während das Sonnen- und Windenergienetz stark ausgebaut wurde, hat die Nachfrage in den Krisenstaaten Südeuropas messbar nachgelassen. Um die Unkosten zu decken, verkaufte Terium bereits mehrere Beteiligungen. Weiterhin wurden Tausende von Stellen gestrichen und unprofitable Kraftwerke geschlossen.

Nach wie vor hohe Schulden

Angaben des Spiegels zufolge sei die Verschuldung von RWE immens angestiegen. Mit einem Schulden- Eigenkapital -Verhältnis von 250 Prozent liege es höher als beim ebenfalls mit Problemen kämpfenden Stahlunternehmen Thyssen-Krupp. Ein Sprecher von RWE nannte einen Schuldenumfang von 35 Milliarden Euro. Bis Ende des Jahres werde er auf 32 Milliarden Euro sinken.

(FN)


 


 

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