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RWE-Aktie: Zu weit gegangen

Die Stadt Essen kritisiert öffentlich die geplante Dividendenhalbierung von RWE. Der Energiekonzern plant, pro Anteil nur noch einen Euro an die Aktionäre auszuschütten. Während der Umfang der Dividenden zuletzt noch 350 Millionen Euro betragen hatte, rechnet man nun mit 175 Millionen und weniger. Die Aktie steigt aktuell um 2,00 Prozentpunkte.

Kommunale Aktionäre leisten Widerstand

Vorderster Gegner der geplanten Kürzung ist Essens Stadtkämmerer Lars Martin Klieve. Er betont vehement, dass es Ziel der Anteilseigner sei, eine andere Lösung zu finden, als die Dividende zu halbieren. Optimistisch stimmte ihn dabei der Umstand, dass es letztlich die Hauptversammlung ist, die über den weiteren Kurs bestimmt. Da die kommunalen Anteilseigner stark vertreten sind, sei das letzte Wort in der Frage noch nicht gesprochen. 24 Prozent der Aktien werden von Städten und Betrieben aus der Umgebung gehalten.

Bottrop stellt sich quer

Auch die Stadt Bottrop erklärte sich mit den kommunalen Aktionären solidarisch. Kämmerer Willi Loeven stellte klar, dass man die Einschnitte nicht akzeptieren werde. Die Stadt verfüge nicht annähernd über die finanziellen Reserven, einen Einnahmenverlust dieser Größenordnung zu kompensieren.

(FN)


 


 

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