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Facebook-Aktie: Wird die Fahndung zur Qual?

Die Facebook-Aktie hat es in diesen Tagen wahrlich alles andere als leicht. Nachdem bereits das erste Börsenjahr wohl kaum so erfolgreich verlief, wie es sich Zuckerberg letzten Endes wohl gewünscht hat, könnten nun die Überlegungen der Bundesagentur für Arbeit zur Qual für die Papiere werden.

Nun hat sich auch Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, für die Fahndung über Facebook ausgesprochen. Demnach sollen Hartz-IV-Betrüger künftig direkt über das Netzwerk aufgedeckt werden. Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung erklärte Buschkowsky, dass es beinahe absurd wäre, über ein Netzwerk wie Facebook Datenschutz in irgendeiner Form geltend zu machen.

Nach Aussagen von Buschkowsky dienen Netzwerke wie Facebook lediglich dazu, sich öffentlich zu präsentieren. Bevor sich Buschkowsky zu Wort meldete, übte der Datenschutzbeauftragte der Bundesrepublik, Peter Schaar, deutliche Kritik an der Idee, dass Mitarbeiter von Jobcentern gezielt im Rahmen der sozialen Netzwerke nach Hartz-IV-Betrügern suchen würden.

Mit einer solchen Recherche würde Leistungsempfängern gezielt nachspioniert werden. Mit Blick auf die Verwendung von Onlinedaten betonte Buschkowsky, dass auch Behörden Teil der Öffentlichkeit wären und einen gezielten Auftrag zu erfüllen hätten. Nach Bekanntwerden der Meldungen verlor die Facebook-Aktie erneut 4,42 Prozent.

(FN)


 


 

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