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Börse 25.06.2010

Deutscher Aktienmarkt startet überwiegend schwächer

(ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag überwiegend schwächer in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX sank bis 9.15 Uhr um 0,1 Prozent auf 6114 Punkte. Der MDAX verlor 0,1 Prozent auf 8222 Punkte. Der TecDAX stieg hingegen um 0,1 Prozent auf 758 Zähler. Händler sprachen von einer leichten Pause nach dem deutlichen Rückschlag der vergangenen beiden Tage. Impulse gebe es allerdings nur wenig.

An der New Yorker Wall Street waren die Kurse am Donnerstag schwächer aus dem Handel gegangen. Kursverluste in den Aktien von Banken und Einzelhändlern drückten den Markt nach unten. Positive Konjunkturdaten vermochten die Stimmung nicht aufzuhellen. Der Dow-Jones-Index fiel um 1,4 Prozent auf 10 153 Punkte. Der Nasdaq-Composite gab um 1,6 Prozent auf 2217 Punkte nach.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,2349 Dollar deutlich fester gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Donnerstag einen Referenzkurs von 1,2268 Dollar festgestellt hatte.

Eine Erholung im DAX wurde von Daimler und Volkswagen verhindert, die nach einer Abstufung durch die Analysten der UBS deutlich nachgaben. Daimler fielen um 1,2 Prozent auf 42,91 Euro, und VW verloren ebenfalls 1,2 Prozent auf 76,21 Euro. In der Folge verbilligten sich auch BMW um 0,7 Prozent auf 41,08 Euro. Die stärksten Gewinne verzeichneten Siemens mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent auf 76,06 Euro. Beiersdorf legten knapp 1,1 Prozent auf 45,49 Euro zu. Merck verteuerten sich um knapp 1,0 Prozent auf 62,48 Euro.

In der zweiten Reihe waren Rational mit einem Abschlag von 1,6 Prozent auf 123,00 Euro stärkste Verlierer. Elringklinger fielen um 1,5 Prozent auf 17,67 Euro. Die Gewinner führten Südzucker mit einem Plus von 4,4 Prozent auf 15,14 Euro an. Das Unternehmen hatte seine Prognosen bestätigt. Fuchs Petrolub verbesserten sich um 1,1 Prozent auf 71,32 Euro.

Im TecDAX waren vor allem Medigene gesucht, die sich um 2,8 Prozent auf 3,00 Euro verteuerten. Solarworld stiegen um 1,7 Prozent auf 10,19 Euro. Dialog Semiconductor kletterten um 1,6 Prozent auf 9,80 Euro. Die Verlierer wurden von Aixtron mit einem Minus von 1,8 Prozent auf 20,83 Euro angeführt.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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