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24.06.2010

Deutscher Aktienmarkt startet fester

(ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt ist nach den Verlusten der vergangenen Tage am Donnerstag fester in den Handel gestartet. Der Leitindex DAX stieg bis 9.15 Uhr um 0,4 Prozent auf 6230 Punkte. Der MDAX verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 8430 Zähler und der TecDAX legte 0,5 Prozent auf 776 Punkte zu.

Die Kurse an der New Yorker Wall Street waren am Mittwoch uneinheitlich aus dem Handel gegangen, nachdem sich die US-Notenbank skeptischer zu den Aussichten der Wirtschaft geäußert hatte. Gedämpft wurde die Stimmung ferner von unerwartet schwachen Immobilienmarktdaten. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,1 Prozent auf 10 298 Punkte. Der Nasdaq-Composite verlor hingegen 0,3 Prozent auf 2254 Zähler.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,2316 Dollar etwas fester gehandelt, nachdem die Europäische Zentralbank am Mittwoch einen Referenzkurs von 1,2271 Dollar festgestellt hat. Mit den Aufschlägen hat der Euro auf die Entscheidung der US-Notenbank reagiert, den Leitzins unverändert bei 0,00 bis 0,25 Prozent zu belassen.

Im DAX waren vor allem Autowerte gesucht. Daimler verbesserten sich um 1,5 Prozent auf 44,60 Euro. BMW legten knapp 1,5 Prozent auf 42,08 Euro. Die Hersteller profitieren von einer wieder anziehenden Nachfrage. BMW überlegt einem Zeitungsbericht zufolge sogar, die Sommerpause zu verkürzen. Volkswagen stiegen um 0,7 Prozent auf 77,40 Euro. Einziger Verlierer waren adidas mit einem Abschlag von 0,9 Prozent auf 42,29 Euro. Die Papiere litten unter dem vorsichtigen Ausblick des US-Konkurrenten Nike.

In der zweiten Reihe waren vor allem ProSiebenSat.1 gesucht, die sich um 2,8 Prozent auf 12,69 Euro verteuerten. Gildemeister stiegen um 2,3 Prozent auf 9,55 Euro. Unter Druck standen auf der anderen Seite vor allem Sky Deutschland mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 1,43 Euro. Brenntag gaben 0,5 Prozent auf 54,70 Euro nach.

Im TecDAX führten Medigene die Gewinner mit einem Plus von 6,9 Prozent auf 2,89 Euro an. Das Unternehmen macht offenbar Fortschritte bei der Entwicklung eines Brustkrebsmedikaments. Dialog Semiconductor zogen 2,9 Prozent auf 10,60 Euro an. Die stärksten Verluste verbuchten Evotec mit einem Minus von knapp 1,0 Prozent auf 2,05 Euro. Manz Automation gaben 0,4 Prozent auf 47,00 Euro ab.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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