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Börse 17.06.2010

Deutscher Aktienmarkt eröffnet leichter

(ddp.djn). Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag schwächer begonnen. In den ersten Minuten büßte der Leitindex DAX 0,3 Prozent auf 6172 Punkte ein. Der MDAX verlor ebenfalls 0,3 Prozent auf 8390 Zähler. Und auch der TecDAX gab um 0,3 Prozent auf 771 Punkte nach. Der Markt trete vor der mit Spannung erwarteten Auktion langlaufender spanischer Anleihen auf der Stelle, hieß es.

Geprägt von Vorsicht und Zurückhaltung der Investoren schlossen die Aktien an der New Yorker Wall Street am Mittwoch nach einigem Auf und Ab wenig verändert. Im Späthandel dominierte die Meldung, dass sich BP mit dem Weißen Haus auf einen milliardenschweren Dollar-Fonds für die Opfer der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko geeinigt hat. Am Ende schloss der Dow-Jones-Index um vier Punkte fester bei 10 409 Zählern. Der technologieorientierte Nasdaq Composite tendierte unverändert bei 2306 Punkten. Die Konjunkturdaten lieferten am Berichtstag keine klaren Signale. «Wir bleiben von der Entwicklung in Europa abhängig», sagte ein Analyst.

Der Euro wurde am Morgen zu 1,2264 Dollar wieder etwas schwächer gehandelt als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte am Mittwoch einen Referenzkurs von 1,2277 Dollar festgestellt. Ein Marktteilnehmer sprach von einer Verschnaufpause nach den Anstiegen der vergangenen Tage. Das kurzfristige Erholungspotenzial sei gleichwohl noch nicht ausgeschöpft.

Im DAX ermäßigten sich Salzgitter um 1,2 Prozent auf 51,17 Euro. Siemens verbilligten sich um 1,1 Prozent auf 77,35 Euro. ThyssenKrupp fielen um 1,0 Prozent auf 21,65 Euro. Auf den Kauflisten standen hingegen Deutsche Börse ganz oben und gewannen 0,9 Prozent auf 53,29 Euro. Fresenius Medical Care erhöhten sich um 0,8 Prozent auf 44,73 Euro.

Im MDAX sanken Fielmann um 2,2 Prozent auf 61,93 Euro. Wacker Chemie gaben 1,3 Prozent auf 116,15 Euro nach. Lanxess fielen um 0,8 Prozent auf 37,05 Euro. Gesucht waren hingegen Leoni, die 1,5 Prozent auf 17,82 Euro zulegten. Baywa kletterten um 0,4 Prozent auf 28,85 Euro. Heidelberger Druck verteuerten sich um 0,9 Prozent auf 7,93 Euro.

Im TecDAX standen Drägerwerk vor dem Hintergrund der Kapitalerhöhung ganz oben auf den Verkaufslisten und verloren 6,3 Prozent auf 49,78 Euro. Bechtle büßten 2,0 Prozent auf 23,55 Euro ein. Am anderen Ende stiegen allen voran Q-Cells um 2,4 Prozent auf 6,14 Euro. Centrotherm gewannen 1,8 Prozent auf 30,65 Euro. Carl-Zeiss Meditec legten 1,5 Prozent auf 11,78 Euro zu.

(ddp-Korrespondent Ulrich Breitbach)


 


 

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