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Anstieg der Wirtschaftsstimmung in Eurozone schwächt sich ab

(ddp.djn). Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im September etwas stärker aufgehellt als erwartet. Wie die Europäische Kommission am Dienstag mitteilte, stieg der von ihr erhobene Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung (ESI) um zwei Punkte auf 82,8 Punkte.

Es war der sechste Anstieg in Folge, allerdings zugleich der geringste seit Beginn der Trendwende im April. Insgesamt nähert sich der Index wieder dem Niveau vor der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers.

Die Zuversicht der Industrie wurde mit einer optimistischeren Einschätzung der Lagerbestände begründet. Allerdings hätten die Firmen die nicht im Index berücksichtigten Beschäftigungsaussichten anders als im August wieder schlechter beurteilt.

Der ESI, der die Einschätzung von Industrie, Bauwirtschaft, Dienstleistern und Einzelhändlern sowie das Verbrauchervertrauen umfasst, entwickelte sich der EU-Kommission zufolge in den einzelnen Mitgliedsländern unterschiedlich. Während von den großen Ländern Frankreich und die Niederlande die ausgeprägtesten Zuwächse verzeichneten, wurde für Deutschland nur ein moderater Anstieg berichtet. In Spanien und Italien trübte sich die Stimmung sogar ein.

Im August war der ESI nach revidierten Angaben auf 80,8 Zähler gestiegen. Volkswirte hatten für September einen Indexstand von 82,2 prognostiziert. Bankvolkswirte sagten nach der Veröffentlichung der Kommissionsdaten, dass inzwischen alle Stimmungsindikatoren Werte erreicht hätten, bei denen die Wirtschaft der Eurozone in der Vergangenheit gewachsen sei.

(ddp)


 


 

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