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Post hat noch keinen Antrag für Briefporto 2011 gestellt

(dapd). Die Post hat bei der Bundesnetzagentur noch keinen Antrag für das 2011 geplante Briefporto gestellt. Daher sei auch noch nicht entschieden, bei welchen Produkten es möglicherweise zu Preisveränderungen kommen könnte, sagte ein Unternehmenssprecher am Mittwoch.

Die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) hatte vorab berichtet, dass sich das Porto -2016-deutsche-post-hat-erhoehung-der-briefpreise-fuer-2016-beantragt-_id8172.html'>Briefporto für Privatkunden aller Voraussicht nach verringern werde. Dies resultiere aus dem geltenden Verfahren für die Porto-Festsetzung durch die Bundesnetzagentur.

"Nach der geltenden Berechnungsformel müssten wir unsere Preise im Durchschnitt sogar senken", zitiert die Zeitung den Sprecher. Grund sei die niedrige Inflationsrate des Krisenjahres 2009 von weniger als einem Prozent. Die Preisanpassung errechne sich als Differenz aus der Inflation und einem mit jährlich 1,8 Prozent angenommenen Produktivitätswachstum der Post.

Der Post-Vorstandschef Frank Appel hatte vor wenigen Tagen erneut ein verändertes Berechnungsverfahren gefordert, das größeren Spielraum für Preiserhöhungen bietet. Seit Jahren verzeichnet die Deutsche Post Rückgänge im klassischen Briefgeschäft. "Die Menschen verschicken weniger Briefe. Damit muss man offen umgehen", hatte Appel gesagt.

(Michael Wojtek dapd)


 


 

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