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Zeitung: KVB-Anwalt Gatzweiler legt Mandat nieder

(ddp-nrw). Der Kölner Anwalt Norbert Gatzweiler ist nicht länger Anwalt der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB). Wie die Kölner Tageszeitung «Express» (Dienstagausgabe) berichtet, hat Gatzweiler das Mandat niedergelegt. «Ich hatte Anlass dazu», sagte der Top-Strafverteidiger der Zeitung. Details nannte er nicht. Gatzweiler hatte das Unternehmen seit dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln vertreten.

Nach Informationen des «Express» soll vor allem KVB-Vorstandssprecher Jürgen Fenske mehrfach gegen den Rat des Anwalts gehandelt haben - vor allem, was die Außendarstellung und die Öffentlichkeitsarbeit angehe. «Dem kann ich nicht widersprechen», sagte der Anwalt der Zeitung.

Dabei ging es den Angaben zufolge offenbar auch darum, dass Fenske und die KVB eigene Mitarbeiter als mögliche Mitschuldige bezeichnet hatten, obwohl bisher selbst von Seiten der Staatsanwaltschaft noch nicht einmal ein entsprechender Verdacht geäußert wurde. Zudem soll es nach «Express»-Informationen auch Ärger über die Beauftragung einer Bonner Anwaltskanzlei gegeben haben, die den sogenannten Viererausschuss, ein Gremium des 20-köpfigen KVB-Aufsichtsrates, berät.

Bei dem Einsturz des Stadtarchivs und zweier benachbarter Wohnhäuser waren am 3. März 2009 zwei Männer getötet und unzählige wertvolle Kulturgüter verschüttet worden. Als wahrscheinlichste Unglücksursache gelten Probleme beim U-Bahnbau in unmittelbarer Nähe.

(ddp)


 


 

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