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Gesundheitsreform

"AOK für den neuen Wettbewerb gut aufgestellt"

Der Bundespräsident hat unterschrieben: Am 1. April tritt das Gesetz für mehr Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung in Kraft. "Die AOK ist für den Wettbewerb gut aufgestellt", sagt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Hans Jürgen Ahrens.

"Viele Leistungen, die jetzt Pflicht werden, sind für AOK-Versicherte nicht neu. Wir nutzen die neuen gesetzlichen Möglichkeiten, um unsere Leistungen auszubauen und Impulse für den Wettbewerb zu setzen", so Ahrens. Die AOK starte mit einem Komplett-Angebot individuell gestaltbarer Wahltarife in den Kassen-Wettbewerb. Neu und besonders interessant für Mitglieder sei ein Selbstbehalttarif, der Mitgliedern pro Jahr je nach Einkommen bis zu 600 Euro Bonus einbringen kann. Mit lediglich sieben Tarifstufen, nach Einkommen gestaffelt, ist das Angebot laut Ahrens "besonders transparent und übersichtlich".

Mit der aktuellen Gesundheitsreform werde der Wind im Wettbewerb spürbar schärfer wehen, der Markt der gesetzlichen Krankenversicherung gerate zunehmend in Bewegung. Schließlich habe der Gesetzgeber den Krankenkassen bewusst das Instrumentarium dafür an die Hand gegeben, ihre Beitragssätze und Produkte stärker zu differenzieren. "Als Marktführer wird die AOK dieses Instrumentarium jetzt konsequent nutzen. Durch attraktive Angebote kann die AOK eine gute Mischung aus allen gesellschaftlichen Gruppen versichern, von Alleinerziehenden in 400-Euro-Jobs über junge Familien oder Rentner, bis hin zu den Gutverdienern mit geringen Krankheitsausgaben", unterstrich Ahrens.

Wer mit seinem Einkommen über 3.500 Euro im Monat liegt und den Selbstbehalttarif wählt, kann einen Jahresbonus von 600 Euro erreichen. Arztbesuche in Verbindung mit einem Rezept für Arznei- oder Heilmittel oder Krankenhaus-Aufenthalte vermindern den Bonus um einen pauschalen Betrag. Aber nur wer mehrmals im Jahr eine ärztliche Behandlung mit Rezept braucht oder mehrmals im Krankenhaus war, hat eine geringe Eigenleistung von 50 bis maximal 120 Euro zu tragen. Ahrens erläuterte: "Wir möchten mit dem Tarif vermeiden, dass unsere Mitglieder bei ihrer Gesundheit an der falschen Stelle sparen. Arztbesuche ohne Rezept, Früherkennungsuntersuchungen und Leistungen rund um die Schwangerschaft werden nicht angerechnet. Sämtliche Behandlungen der mitversicherten Familienangehörigen wirken sich ebenfalls nicht auf den Bonus aus."

(Redaktion)


 


 

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