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Spielt Apple zentrale Rolle bei Preisabsprachen?

Der US-amerikanische iPhone-Hersteller Apple soll Berichten zufolge bei illegalen Preisabsprachen eine zentrale Rolle eingenommen haben. Im Fokus des jüngsten Falls stehen E-Books. Bei ihnen sollen die Preise durch illegale Absprachen zwischen Apple und fünf Verlagen künstlich in die Höhe getrieben worden sein.

Nach Ansicht des Gerichts in New York hat der US-Konzern dabei eine zentrale Rolle eingenommen. Richterin Denise Cote gab im Rahmen ihrer Entscheidung bekannt, dass sowohl über die Strafe als auch über den Schadenersatz erst später entschieden werden soll. Wie hoch der Schadenersatz sein wird, bleibt abzuwarten. Wie der Sprecher des US-amerikanischen Justizministeriums bekanntgegeben hat, handele es sich bei dem Urteil der Richterin um einen Sieg für insgesamt fünf Millionen Verbraucher.

Wichtige Rolle beim Aufbau

Apple soll demnach eine wichtige Rolle beim Aufbau, sowie bei der Ausführung der Verschwörung eingenommen haben. Nur durch die Organisation, die von Apple gestemmt wurde, sei es demnach möglich gewesen, die illegalen Preisabsprachen so erfolgreich durchzuführen. Neben Hachette Livre und Harper Collins waren auch die Verlage Simon & Schuster, sowie Penguin und Macmillian beteiligt. Letzteres ist ein Unternehmen der deutschen Holtzbrinck-Gruppe.

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Berichten zufolge haben sich die beteiligten Unternehmen bereits mit der US-amerikanischen Justiz einigen können. Sie sollen ihre Preise demnach ein Stück weit gesenkt haben. Ein Sprecher von Apple wies die Anschuldigungen derweil zurück und erklärte, dass Apple nichts Unrechtes getan habe. Der Konzern werde aus diesem Grund gegen die Entscheidung der Richterin in Berufung gehen. Demnach sollen die Kunden dank dem Start der E-Book-Plattform von Apple nun auf eine größere Auswahl zurückgreifen können.

(Redaktion)


 


 

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