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Konjunktur

Erzeugerpreise fallen im April so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr

(ddp.djn). Die deutschen Erzeugerpreise sind im April auf Jahressicht so stark zurückgegangen wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Die Preise fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Einen noch stärkeren Rückgang gab es zuletzt im Juni 1987. Gegenüber dem Vormonat nahmen die Erzeugerpreise im April um 1,4 Prozent ab.

Ökonomen hatten im Vorfeld auf Monatssicht mit konstanten Erzeugerpreisen gerechnet und eine Jahresveränderungsrate von minus 1,3 Prozent prognostiziert. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise ist der Index im April gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,0 Prozent gesunken. Auf Monatssicht ging er um 0,2 Prozent zurück. 

Den höchsten Einfluss auf die Jahresveränderungsrate hatten vergangenen Monat die Vorleistungsgüter. In diesem Bereich sanken die Preise im Jahresvergleich um 5,3 Prozent. Walzstahl war 25,5 Prozent billiger als im Vorjahresmonat, Nichteisenmetalle und Halbzeug verbilligten sich um 21,9 Prozent

(ddp)


 


 

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