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OECD: Deutschland droht ohne Zuwanderer Arbeitskräftemangel

(dapd). Das Potenzial an Arbeitskräften in Deutschland wird in den kommenden zehn Jahren so stark schrumpfen wie in keinem anderen Industrieland. Dies gehe aus Berechnungen der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe).

Ohne Zuwanderung werde die Zahl der Austritte von Älteren aus dem Arbeitsmarkt im Jahr 2020 um 75 Prozent höher sein als die der Eintritte junger Menschen. Im Vergleich mit anderen Ländern erreiche demnach nur Polen einen ähnlich hohen Wert, während Irland als einzige Nation ein Plus an Arbeitskräften verzeichnet.

Der OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig sagte der Zeitung, der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland führe angesichts sinkender Erwerbstätigenzahlen bereits zu Personalengpässen in einzelnen Branchen. Diese könnten mittelfristig nur zum Teil durch eine weitere Mobilisierung des inländischen Erwerbspersonenpotenzials wie Arbeitslose oder durch längere Arbeitszeiten geschlossen werden. Gesteuerte Arbeitsmigration und ein entsprechendes Punktesystem für qualifizierte Zuwanderer könne deshalb ein ergänzendes Mittel sein.

(dapd )


 


 

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