Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Arbeitsmarkt

Streit im NRW-Ausbildungskonsens - DGB fordert Realismus

(ddp-nrw). Der DGB hat seine Mitstreiter im sogenannten NRW-Ausbildungskonsens kritisiert. Das gemeinsame Dauergremium von Landesregierung, Wirtschaft, Arbeitsagentur und DGB erfülle seine Aufgaben nicht, «indem der Konsens über durchaus zutreffende Zahlen nur ein Stück der Realität auf dem Ausbildungsplatzmarkt darstellt und die vorhandenen gravierenden Probleme überdeckt», sagte DGB-Landeschef Guntram Schneider am Dienstag in Düsseldorf.

Indirekt warf Schneider den Partnern im Bündnis eine Schönfärberei der Ausbildungsbilanz vor. «Im September waren noch 2937 junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen, unversorgt. Dem stehen rechnerisch 2264 offene Stellen gegenüber. Diese Zahlen sagen nichts über die Qualität der angebotenen Ausbildungsplätze sowie über die regionale Situation auf dem Ausbildungsmarkt aus», sagte der DGB-Landeschef. Zumal noch 21 000 junge Menschen «Bewerber mit Alternative» seien, also einen Ausbildungsplatz suchten, aber mangels Erfolges Berufskollegs, Handelsschulen und andere Bildungseinrichtungen besuchten.

Der «Ausbildungskonsens NRW» war 1996 ins Leben gerufen worden. Ihm gehören Vertreter von Landesregierung, Gewerkschaften, Arbeitsverwaltung, Wirtschaft und Kommunen an. Ziel ist es, alle interessierten Jugendlichen mit einer Lehrstelle zu versorgen.

(Redaktion)


 


 

Ausbildungsbilanz
DGB
Ausbildungskonsens NRW
Arbeitsmarkt
Guntram Schneider
Wirtschaft
Landesregierung
Menschen
Qualität

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Ausbildungsbilanz" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: