Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Arbeitsmarkt

Auch Ausbildungsmarkt in NRW von Wirtschaftskrise betroffen

(ddp-nrw). Die Wirtschaftskrise kommt nun auch auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen an. Wie die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, ist das Ausbildungsplatzangebot im Mai niedriger als im Vorjahr. Zudem seien bestimmte Berufe bei Jugendlichen weiter nicht attraktiv. Etliche junge Leute zögerten darüber hinaus wegen der Wirtschaftskrise mit der Jobsuche.

Den Angaben zufolge meldeten die Arbeitgeber von Oktober 2008 bis Mai 75 260 Ausbildungsstellen, 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dennoch seien derzeit in NRW 30 200 Stellen frei. Die meisten freien Ausbildungsplätze gebe es in den Bereichen Kaufleute im Einzelhandel, Verkäufer und Bürokaufleute. 

Laut Regionaldirektion suchen 55 790 Jugendliche noch eine Ausbildungsstelle für dieses Jahr. Im Mai 2008 waren es 1830 mehr. Allerdings habe es in diesem Jahr auch deutlich weniger Bewerber gegeben, die sich von Oktober bis Mai bei den örtlichen Arbeitsagenturen meldeten.

Da demografische Gründe nicht die Ursache für diese Entwicklung sein können, geht die Regionaldirektion davon aus, dass viele Jugendliche derzeit verunsichert sind. Die Jugendlichen zögerten aufgrund der Wirtschaftskrise bei der Lehrstellensuche, sagte die Leiterin der NRW-Regionaldirektion, Christiane Schönefeld.

(ddp)


 


 

Ausbildungsmarkt
Ausbildungsmarkt in NRW
Bundesagentur für Arbeit
Christiane Schönefeld

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Ausbildungsmarkt" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: