Sie sind hier: Startseite Köln-Bonn Aktuell News
Weitere Artikel
Ausbildung

Brüderle will Ausbildungspakt retten

(dapd). Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) versucht, den seit Monaten schwelenden Streit zwischen Wirtschaft und Gewerkschaften um einen neuen Ausbildungspakt zu schlichten. Dazu schlägt er einen Friedensgipfel vor, wie der "Tagesspiegel (Mittwochausgabe) unter Berufung auf einen der Zeitung vorliegenden Brief Brüderles an alle Beteiligten berichtet.

Es gebe "sehr unterschiedliche Positionierungen" zwischen beiden Lagern, heiße es in dem Brief. Er biete an, "kurzfristig ein Gespräch zu führen, um die Möglichkeiten konstruktiver Zusammenarbeit auszuloten", schreibe der Minister weiter.

Dabei geht es der Zeitung zufolge um die Weiterentwicklung des Ausbildungspaktes bis 2013. In den Koalitionsvertrag hatten Union und FDP geschrieben, dass auch die Gewerkschaften mit von der Partie sein sollten. Sie hätten aber andere Vorstellungen - so wolle der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), dass sich die Arbeitgeber auf Zielgrößen bei den Ausbildungsstellen festlegen. Das lehne die Wirtschaft kategorisch ab.

Gleichwohl sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Hans Heinrich Driftmann, dem Blatt: "Wir nehmen die Einladung des Bundeswirtschaftsministers gerne an." Es gehe nicht um die Frage, ob die Gewerkschaften mitmachten oder nicht. "Uns geht es allein darum, zugunsten der Jugendlichen und der Unternehmen wieder einen funktionsfähigen Ausbildungspakt zustande zubringen", sagte er.

(Michael Wojtek dapd)


 


 

Ausbildungspakt
Gewerkschaften
Rainer Brüderle
Gewerkschaft

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Ausbildungspakt" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: