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Deutlich weniger Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

(ddp-nrw). Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt in Nordrhein-Westfalen hat sich deutlich entspannt. Die Zahl unversorgt gebliebenen Bewerber sank bis Ende September auf den niedrigsten Stand seit Beginn der 1990er Jahre, wie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Düsseldorf berichtete.

Zum Ende des Vormonats waren 4450 Bewerber ohne Ausbildungsplatz oder schulische Alternative. Das waren rund ein Drittel weniger als im September 2007. Ebenfalls rückläufig war die Zahl der Bewerber, die mit 141 630 um knapp acht Prozent niedriger ausfiel. Dem stand mit 101 272 Lehrstellen ein um 2,5 Prozent leicht gesunkenes Angebot an Ausbildungsplätzen gegenüber. Grund für diesen Rückgang war den Angaben zufolge ein reduziertes Angebot an außerbetrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten.

Landesweit gibt es derzeit laut Regionaldirektion noch 3410 freie Lehrstellen - 430 mehr als ein Jahr zuvor. Vor allem im Nahrungsmittelhandwerk und in der Gastronomie würden noch junge Leute gesucht. Diese Berufe seien unter den Jugendlichen weniger gefragt, weil es oft falsche Vorstellungen über die Arbeit in dieser Branche gebe. Weiterhin ganz oben auf der Wunschliste der Bewerber stünden dagegen die kaufmännischen Berufe.

(Redaktion)


 


 

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